Initiative gegen Tempolimit 130 PDF Print E-mail
9.03.2012
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Der Verein Mobil in Deutschland e.V. setzt seine Initiative "130? Danke, nein!" fort. Die Initiative zählt "10 gute Gründe gegen das Tempolimit 130“ auf ihrer Internetseite auf:

 

  1. Ein Tempolimit 130 ist vollkommen klimaneutral und damit ökologisch wertlos
  2. Effekt für die Luftqualität kaum spürbar
  3. "Null-Effekt" für die Geräuschbildung
  4. Autobahnen sind die sichersten Straßen
  5. Deutschlands Autobahnen sicherer als ausländische
  6. Kein höheres Risiko auf Autobahnstrecken ohne Tempolimit
  7. Autobahnen haben längst ein Tempolimit
  8. Konzept der Richtgeschwindigkeit fördert Entwicklung von Sicherheitstechnologie
  9. Richtgeschwindigkeit findet größere Akzeptanz als Tempolimit
  10. Ein deutsches Premium-Siegel für deutsche Arbeitsplätze: "Autobahn-tested"

 

Zum Artikel mit den detaillierten Begründungen

 

Comments  

 
# Alexander 2012-03-13 13:26
Argumente 1,3, und 6 entspringen wohl der Fantasie der Autoren. Die anderen Argumente sind auch eher schwach.
Ich bin seit vielen Jahren > 40.000 km jährlich auf deutschen und österreichischen Autobahnen unterwegs, aber auch in Frankreich, Schweden, Großbritannien oder Holland. Überall, wo ein Tempolimit herrscht, kann man entspannt Autofahren (gut , in Schweden nervt es, weil 110 ist einfach zu niedrig). Am nervigsten und gefährlichsten geht es aber auf deutschen Autobahnen zu, vor allem in der Nähe deutscher Großstädte morgens und nach Feierabend, wenn die Berufspendler wie die Blöden über die Autobahn rasen. Abends noch ärger als am Morgen, wahrscheinlich muss der Frust raus. Ich bin als Vielfahrer ganz klar für ein Tempolimit, meinetwegen auch nur zeitlich begrenzt, zB. von 6 bis 20 Uhr.
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# erich richter 2012-03-20 12:47
Ich bin ehrlich gesagt auch für ein Tempolimit von maximal 130 km/h damit diese irrsinnige Raserei aufhört.
Ferner sollte man auch an den Sprittverbrauch denken...denn wenn alle nur maximal 120-130 km/h. fahren sind dies schon täglich zig Millionen Liter. Ich fahre mit meinem Opel Astra z.Zt. maximal 100-100 km/h und spare ca. 2-3 Liter pro 100 km. Die Richtgeschwindigkeit findet meiner Ansicht nach kaum Akzeptanz. Hinzu kommt auch noch, dass die zum Teil aberwitzigen Geschwindigkeitsbegrenzungen ihr Ende finden würden, was wiederum den Schilderwald abbaut.
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# Joseph 2012-04-04 19:22
als Vertreter kann mann mich mit etwa 80tkm pro Jahr Vielfahrer nennen. Ich bin hauptsächlich in den Niederlanden aber auch in Deutschland und Belgien unterwegs. Bin aber im Ferien auch in Österreich, Italien und Frankreich unterwegs. Es fällt mir auf, dass mann in den Niederlanden sofort im Stau steht wenn mann die Grenze überquert. Auch fällt mir immer auf dass hier langsamer aber zugleich auch achtelozer gefahren wird als im Ausland. Hier bekommt man oft gleich den Mittelfinger wenn du ein Fehler machst, was ich im Ausland nicht oft erlebe. Geschwindigkeit muss nicht unbedingt aggressiv sein. Auch ist eine Korrelation mit Verkehrstote nicht zu ziehen: interessantes Vergleich mit Niederlande und Nordrhein-Westfalen, NRW ist fast gleich so Groß wie den Niederlanden: sowie auf Landflache betrachtet als auch auf Einwohnerzahl. Aber trotz höhere Geschwindigkeiten gab es in NL in 2010 mehr (etwa 14%) Verkehrstoten als in NRW: 620 statt 729. Also: ein Tempolimit in Deutschland ist slechte symbolpolitik die den deutschen Automobilindustrie definitiv imagenschaden zubringt, weil JA ich fahre gerne Audi und BMW weil sie Autobahn-testet sind und sicher und zuverlässig sind - auch bei höhere Geschwindigkeiten). MfG auf Holland.
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