| Kapitalismus, Demokratie und Umweltqualität |
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| posted by ökowatch |
| 3.09.2010 |
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There are no translations available. Von Seiten mancher Umweltaktivisten wird regelmäßig ein Ende beziehungsweise eine drastische Veränderung des Kapitalismus gefordert. Mit dem Wachstum müsse Schluss sein. Selbst die Demokratie als Regierungsform wird in Frage gestellt, weil sie nicht als Problemlösungsinstrument für Umweltprobleme tauge. Der amerikanische Wirtschaftsprofessor Michael D. Stroup hat diese Annahmen untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass sowohl Kapitalismus im Sinne einer freien Marktwirtschaft als auch Demokratie die Lebensqualität in Gesellschaften, gemessen an solchen Indikatoren wie Kindersterblichkeit und Alphabetisierung, verbessern.
Laut Stroup verbessert eine marktorientierte Politik die gesellschaftliche Entwicklung dadurch, dass sie Unternehmertum begünstigt, den Wettbewerb fördert und das individuelle Einkommen durch eine Erhöhung des Wirtschaftswachstum steigen lässt. Demokratische Rechte trügen wiederum dazu bei, dass die Bürger mehr Kontrolle über die Regierung ausüben, was eine Verbesserung von Bildungs- und Gesundheitssystem und rechtsstaatlichen Strukturen nach sich ziehe.
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