USA: Ökoterrorist nimmt Geiseln und wird erschossen PDF Print E-mail
posted by ökowatch   
2.09.2010
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Ein inzwischen als „James Lee“ identifizierter Mann hat gestern im Hauptgebäude des Fernsehsenders „Discovery Channel“ in Silver Spring, Maryland (USA) drei Geiseln genommen. Er wurde von einem Scharfschützen der Polizei erschossen, als er mit einer Pistole auf eine der drei Geiseln zielte.

Laut Bericht des amerikanischen Nachrichtensenders „CNN“ steht Lee in Verbindung zu einem im Internet veröffentlichten Manifest, in dem Menschen als „Schmutz“ bezeichnet werden und der Discovery Channel aufgefordert wird, die Geburt von „noch mehr parasitären menschlichen Säuglingen“ nicht mehr zu unterstützen.  Die Medien seien in der Verantwortung, weil sie genug Leute erreichen könnten, um Lösungen zur Rettung des Planeten zu präsentieren.  Die Zivilisation müsse als der Schmutz entlarvt werden, der sie sei und das Fernsehen dürfe nicht länger die Brut umweltschädlicher Menschen fördern.

 

Lee hatte zuvor gegenüber einer Lokalzeitung gesagt, dass er sich durch den Roman „Ishmael“ des Autors Daniel Quinn und den Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore inspiriert gefühlt habe, mehr für die Umwelt zu tun.  Quinn kritisiert in seinen Werken die moderne Zivilisation als eine „Kultur der Nehmer“, der er die Kulturen der indigenen Völker als „Kultur der Lasser“ gegenüberstellt.  Gore warnt in seinem Film vor einer durch Menschen verursachten globalen Erwärmung mit katastrophalen Folgen.

 

Quelle: CNN

 

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