Literaturempfehlung: Paul K. Driessen - "Öko-Imperialismus: Grüne Politik mit tödlichen Folgen" PDF Print E-mail
8.02.2012
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ÖkoTitelbildwatch hat mit "Öko-Imperialismus: Grüne Politik mit tödlichen Folgen" ein Buch von Paul K. Driessen in die Literaturempfehlungen aufgenommen, das man schon fast einen Klassiker nennen kann. Das Buch liefert einen kenntnisreichen und kontroversen Beitrag zur Umweltschutz- und Entwicklungshilfepolitik-Debatte.

 

"Der erfahrene Ökologe, Jurist und Politikberater Paul K. Driessen hat mit "Öko-Imperialismus. Grüne Politik mit tödlichen Folgen" eine provozierende Abrechnung mit selbstvergessenen Umweltschützern und Entwicklungshelfern vorgelegt. Erstmals wird in ihr die vielfältige Umweltproblematik umfassend aus einer modernen, lebens- und marktbejahenden Perspektive dargestellt.

 

Im Zentrum stehen die verheerenden Folgen einer falsch verstandenen „grün-nachhaltigen“ Verantwortungsethik, besonders in der sogenannten Dritten Welt. Driessen kann belegen, daß die Umweltbewegung großenteils nicht mehr objektiv ist. Deshalb ignoriert sie zu oft nicht nur eigene Erfolge, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. So verkamen Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu ideologischen Spiegelfechtereien aber auch zum knallharten Geschäft. In 12 Kapiteln zu Themen wie soziale Verantwortung, Malariaprävention, Klimaschutz und nachhaltige Geldanlagen zeigt Paul Driessen, daß viele „grüne“ Kampagnen zum Gegenteil von dem führten und führen, was eigentlich bewirkt werden sollte, zu Verhinderung und Rückschritt statt zu Entwicklung und Fortschritt. Seine verstörende These: Genau deshalb ernähren sich Milliarden von Menschen noch immer völlig unzureichend und haben keinen ausreichenden Zugang zu Energie, sauberem Wasser, Medizin und anderen grundsätzlichen Dingen des Alltags, die in der westlichen Welt völlig selbstver-ständlich sind. Dem Autor geht es jedoch nicht nur um eine wissenschaftlich und ethisch fundierte Kritik ideologisch motivierter Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch und besonders um alternative Lösungsansätze für globale Menschheitsprobleme.

  • „Das Buch hätte schon vor Jahren geschrieben werden sollen.“ Niger Innis, Congress of Racial Equality (CORE), New York
  • „Er hat recht. Denn der Schaden, den grüne Aktivisten auf der ganzen Welt mitanrichten, zum Teil ohne darum zu wissen, wird in der Diskussion um eine nachhaltige Umwelt stiefmütterlich behandelt. Und genau um diesen Schaden geht es in diesem Buch.“ Hardy Bouillon, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Der Ökologe und Jurist Paul Driessen schildert anhand zahlreicher Beispiele, wie die ideologischen Ziele westlicher Umweltorganisationen und Globalisierungsgegner zu Lasten der Menschen in den Entwicklungsländern durchge-setzt werden. Ein längst fälliges Buch.“ Dirk Maxeiner und Michael Miersch, www.maxeiner-miersch.de

 

Über den Autor

 

Dr. Paul Driessen gilt weltweit als Experte für das Thema "Öko-Imperialismus" und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Energie- und Umweltpolitik, zum Klimawandel und zur sozialen Verantwortung. Die US-Version dieses Buches war ein Bestseller. Dr. Driessen hat einen BA in Geologie und Feldökologie der Lawrence University und ist Doktor der Rechtswissenschaften der University of Denver (Colorado).

 

Als Umweltschützer der ersten Stunde zog er sich aus der Umweltbewegung zurück, weil sie sich nach seiner Sicht radikalen, intoleranten und kompromißlosen Zielen zugewendet hatte, die die  (eigenen) Erfolge beim Umweltschutz nicht mehr zur Kenntnis nehmen will. Heute ist Dr. Driessen wissenschaftlicher Berater von Organisationen und Denkfabriken wie Africa Fighting Malaria, Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT) und European Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT Europe). Sein Hauptanliegen sind neue, effektive Lösungsansätze für globale umwelt- und entwicklungspolitische Probleme."


Weitere Literaturempfehlungen finden Sie in unserer Service-Rubrik

 

Comments  

 
# climateobservator 2012-02-14 02:50
Ich denke das ist ein überfällig Buch. Es wird Zeit den neuen Imperialismus -- eben den Öko-Imperialismus -- beim Namen zu nennen. All die selbstbehaupteten Gutmenschen als das zu outen, was sie eigentlich sind: skrupellose Geld-Raffer und Absahner.
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# Peter S. 2012-02-14 13:17
Ich behaupte, dass in der Umweltbewegung die meisten redliche Absichten haben, aber oft nicht das Wissen, um die Folgen ihrer Forderungen über die erste Ebene hinaus einschätzen zu können. Und natürlich gibt es auch in dieser Bewegung jene, die das Thema Nachhaltigkeit als Plattform für ihre Ziele ausnutzen - aber das gibt es überall. Es kommt darauf an, zu zeigen, was Scharlatanerie ist und was echter Umweltschutz.
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# climateobservator 2012-02-14 14:53
@Peter S.
Klar, die dummen Schafe in der Umweltbewegung -- und derer gibt es viele -- sind diejenigen, die in gutem Glauben im Windschatten der Absahnern und Geld-Raffern mitsegeln. Doch die Übergänge dürften fliessend sein.

Ganz wichtig ist die Erkenntnis, daß "Klimaschutz" und Umweltschutz zweierlei ist, ja das der sogenannte "Klimaschutz" umweltgefährdend ist. Die dummen Schäfchen müssen das erst durch böse Erfahrungen ganz langsam lernen.
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