"Grüne Gartenstädte": Ein ökologisches Desaster? PDF Print E-mail
17.01.2012
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Die Welt geht auf den immer wieder geäußerten Vorschlag ein, grüne „Gartenstädte“ zu errichten. Der Beitrag wirft einen Blick auf die Historie dieser Idee zurück und führt aus, dass sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe gegen die Realisierung eines solchen Projekts sprechen. So betont der Münchner Architekt Thomas Herzog: „Nicht das Stadtgrün, sondern die städtische Dichte entscheidet darüber, wie viel Energie in einem Siedlungsgebilde gespart oder verpulvert wird“


„Im Vergleich zu Hongkong, der am höchsten verdichteten Stadt der Welt, ist der Ölverbrauch im lockerer bebauten Berlin dreimal so hoch, in den noch weiter ausufernden Städten Paris, Hamburg und Zürich sechsmal so hoch, im Siedlungsbrei von Melbourne zwölfmal und im durchgrünten Los Angeles 18-mal so hoch.“

 

Der Artikel schließt: "Inzwischen bekennt sich auch das Bundesbauministerium laut ‚Weißbuch Innenstadt‘ zu dem "Ziel, für die Stadtzentren eine höhere Aufmerksamkeit in Politik und Gesellschaft zu gewinnen". Anknüpfend an die "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" (2007), fordert es für die Städte eine "Politik der Zentrenstärkung".


Auf ein gespaltenes Echo müssen sich die Politiker freilich einstellen: "Was für die Anhänger des einen Moewes der erste Schritt zur Rettung des Planeten ist, das ist für die Jünger des anderen Moewes die zweite Vertreibung aus dem Paradies."

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel bei der Welt

 

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