| Hunger durch Klimawandel oder Klimapolitik? |
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| 7.06.2011 |
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There are no translations available. Autorenbeitrag von Steffen Hentrich
Bei den ScienceBlogs macht GeoGraffitico auf das wachsende Problem des Hungers durch den Klimawandel aufmerksam. Dass diese Risikokomponente eines sich wandelnden Klimas losgelöst von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den betroffenen Ländern diskutiert wird, ist nicht sonderlich neu, obwohl Hungerkatastrophen in der Vergangenheit nie allein aufgrund von Naturextremen, sondern stets im Verbund mit wirtschaftlicher Unterentwicklung und mangelnder Infrastruktur, politischer Instabilität sowie protektionistischen Maßnahmen auftraten.
Auffallend ist jedoch, dass die allein auf Modellanalysen basierenden Projektionen so gut wie nie mit den Folgen verglichen werden, die mit dem realpolitischen Kampf gegen den Klimawandel verbunden sind. Dabei sind derartige Berechnungen genauso gut im Internet zu finden wie diverse Katastrophenszenarien des Klimawandels. So berichteten wir schon vor einiger Zeit von einer Studie des amerikanischen Ökonomen Indur Goklany, der anhand von offiziellen Weltbankdaten ermittelte, dass die Klimapolitik schon heute mehr Opfer fordert, als sie Leben und Lebensqualität zu schützen vermag. Im Gegensatz zu den hypothetischen Nutzen der Klimapolitik sind die Opfer der Bioenergieförderung im Namen der Klimarettung schon heute Realität.
ursprünglich erschienen auf dem Blog "Denken für die Freiheit" |







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