| Privateigentum als Schlüssel zur Nachhaltigkeit |
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| 20.05.2011 |
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There are no translations available. Autorenbeitrag von Steffen Hentrich
Privateigentum wird in der Natur- und Umweltschutzdiskussion eher mit Argwohn betrachtet. Stattdessen werden natürliche Ressourcen zumeist mit großer Selbstverständlichkeit als Allgemeingüter wahrgenommen. Jedermann hat nach dieser Lesart ein Anrecht auf ihre Nutzung oder der Staat entscheidet, wer das Nutzungsrecht ausüben darf. Dem Markt wird allzu häufig ein Versagen in Umweltbelangen unterstellt, eine Einschätzung, die sowohl in der wissenschaftlichen Debatte als auch in der politischen Praxis ihre unverkennbaren Spuren hinterlassen hat.
Doch spätestens seit Ronald Coase, der kürzlich als aktiver Wissenschaftler seinen einhundertsten Geburtstag feiern durfte, der Fachwelt in Erinnerung rief, dass Umweltprobleme nichts anderes als Konflikte über die Nutzung knapper Ressourcen sind, wird die Bedeutung des Privateigentums auch in Umweltbelangen wieder ernster genommen. Schließlich haben auf Privateigentum beruhende Wirtschaftssysteme, in denen knappe Güter in Marktprozessen zu einem Preis gehandelt werden, die ihre tatsächliche Knappheit reflektieren, ihre Überlegenheit gegenüber dem Wirtschaften unter den Bedingungen kollektiven Eigentums bewiesen. Die Autoren des Sammelbandes „Eigentum und Umweltschutz“, erschienen in der Reihe Argumente der Freiheit (Bd. 27), zeigen auf, dass es gerade die Anreizeffekte des Privateigentums sind, die dazu beitragen, die Vielfalt der Natur zu erhalten und die Nutzung unserer natürlichen Umwelt nachhaltiger zu gestalten.
Beitrag ursprünglich erschienen bei "Denken für die Freiheit"
Steffen Hentrich (Hrsg.): "Eigentum und Umweltschutz", Liberal Verlag. Universum Kommunikation und Medien AG, Berlin 2011, ISBN 978-3-942928-01-4
Rezension von Charles B. Blankart
Kostenloser Download des Buches
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