| Ein Signal für Prioritätensetzung |
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| 14.03.2011 |
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There are no translations available. Autorenbeitrag von Steffen Hentrich
In einem Statement zur Erdbebenkatastrophe in Japan hat der Präsident des European Economic and Social Committee die Naturkatastrophe als Fingerzeig von „Mutter Natur“, jetzt erst recht gegen den Klimawandel zu Felde zu ziehen, bezeichnet. Schließlich seien viele Länder, die dem Klimawandel ausgesetzt wären, jetzt auch von den Folgen des Erdbebens betroffen. Ein rationales Kalkül führt jedoch genau zur gegenteiligen Schlussfolgerung. Das Erdbeben im Pazifik hat gezeigt, wie verletzlich die Menschen gegen reale Bedrohungen der Natur sind, dass also eine Anpassung an die Folgen von Naturkatastrophen und die Vorsorge gegenüber deren Folgen das Gebot der Stunde ist. Dabei steht die Verwendung der knappen Ressourcen gegen das Phantom des Klimawandels in direkter Konkurrenz zu den Ressourcen, die dringend in die Überwindung der Folgen von Naturkatastrophen geleitet werden müssten.
Jede Menge Baumaterialien, jede Kilowattstunde Energie und jede Arbeitskraft, mit der Treibhausgasemissionen vermindert werden, um die vermeintliche Klimaerwärmung aufzuhalten, fehlen den Menschen im Einsatz für die Anpassung an die Gewalten der Natur. Aus der Naturkatastrophe im Pazifik einen Mehreinsatz von Ressourcen gegen den Klimawandel abzuleiten, gleicht dem Vorschlag, den Menschen die Reparatur der Schäden zu erschweren. Schließlich steigert die Nachfrage von Rohstoffen für Maßnahmen zur Treibhausgasvermeidung den Preis an den Rohstoffmärkten, den auch die armen Opfer der Naturkatastrophe für ihre Wiederaufbauarbeit zu leisten haben. Die Beseitigung der Schäden und die Stärkung der betroffenen Bevölkerung, um zukünftigen Bedrohungen durch die Natur die Stirn bieten zu können, schließt auch eine Anpassung an mögliche Härten eines sich erwärmenden Klimas ein. Das alles spricht also für weniger, nicht für mehr Klimaschutz und gibt eine klare Empfehlung, den klimapolitischen Popanz zu Gunsten einer rationalen Anpassungsstrategie aufzugeben. „Mutter Natur“ hat uns gezeigt, dass überkommene Umweltschutzideologien das Letzte sind, auf das wir uns heute und in der Zukunft verlassen sollten.
ursprünglich erschienen auf dem "Blog des Liberalen Instituts" |







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