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6.04.2011 |
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Zehntausende gehen hierzulande gegen die gefühlte Gefahr der Kernkraft auf die Straße, während die wahre menschliche Tragödie es bislang kaum auf ein Protestplakat geschafft hat. Deutsche haben, geht es um das Thema Bioenergie, bestenfalls Angst um die Motoren ihrer Autos. Dahinter endet für die meisten der Blickwinkel für die Probleme der Förderung erneuerbarer Energieträger.
Nach Analysen der Weltbank dürfte eine Ausweitung der Biomasseproduktion für die Energieumwandlung über das Niveau von 2004 hinaus 2010 für mehr als 35 Millionen Menschen zusätzlich bittere Armut und Hunger gebracht haben. Indur Goklany berechnete jetzt auf Basis von WHO-Daten, dass damit jährlich 192.000 zusätzliche Todesfälle durch Hunger und Mangelernährung verbunden sind, dazu noch einmal Krankheiten mit der Folge von 6,7 Millionen behinderungsbereinigten Lebensjahren (DALYs). Diese Zahlen übertreffen sogar die Schätzungen der WHO für die Opfer des globalen Klimawandels. Mit anderen Worten verursacht die Klimapolitik schon heute mehr Opfer, als sie an Leben und Lebensqualität zu schützen vermag, wobei die Opfer der Bioenergie real sind, die Nutzen der Klimapolitik dagegen hypothetisch.
Lesen Sie auch Indur Goklany: Adressing Climate Change in the Context of Other Problems – A Plea for Realism over Ideology, OccasionalPaper 78, Liberales Institut, 2009.
ursprünglich erschienen bei "Denken für die Freiheit"
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Weggeworfen wurde in Zeiten schlimmer Planwirtschaft: "Butterberge" und "Milchseen" beispielsweise. Ein gesunder Wettbewerb kann so etwas verhindern.
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