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9.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentare (1)
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Der Kohlenstoffhaushalt der Erde ist zum ersten Mal genauer erfasst und berechnet worden. Die besonders düsteren Szenarien der Erderwärmung erwiesen sich bei den Berechnungen als unrealistisch.
Aus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 09. Juli 2010:
Bei einem angenommenen Temperaturanstieg um zehn Grad zum Frühlingsbeginn läuft die Umwandlung von Zucker in Kohlendioxid nicht einmal doppelt so schnell wie zuvor ab. Manche Studien hatten bisher fälschlicherweise Beschleunigungen um das Drei- bis Vierfache angenommen. „Wir bekommen dadurch präzisere Vorhersagen, wie Ökosysteme weltweit auf Klimaveränderungen reagieren werden“, sagt Markus Reichenstein, der Initiator beider Studien, der selbst am nächsten IPCC-Bericht mitschreiben wird. Wie sich der kurzfristige Zusammenhang zwischen Kohlenstoffhaushalt und Klima auf die langfristige Aufnahmekapazität auswirkt und damit auf die Fähigkeit, menschgemachte Emissionen abzupuffern, ist durch die Studie noch nicht geklärt worden. Dennoch meint Reichstein: „Besonders düstere Szenarien für die Rückkopplung von Erderwärmung und Ökosystematmung erweisen sich damit als unrealistisch.“ Das, sagte Reichstein anschließend im Gespräch, beziehe sich ausdrücklich nicht auf die Szenarien im Weltklimabericht.
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8.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentare (1)
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Greenpeace hat am 6. Juli 2010 einen Bericht herausgegeben, in dem Unternehmen namentlich aufgefordert werden, ihre Geschäftsbeziehungen mit dem indonesischen Unternehmen Sinar Mas zu beenden. In dem Bericht werden Unternehmen aufgezählt, die dies schon getan haben, andere, die dies noch nicht getan haben, werden in einer zweiten Liste an den Pranger gestellt.
In der New York Times und in der Financial Times sind am 5. Juli begleitend zwei Artikel dazu veröffentlicht worden.
Unheimlich ist an dieser "Greenmailing"-Strategie,
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8.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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8.07.2010, Kommentare (2)
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Wenn Stefan Rahmstorf der Spiegel nicht mehr gefällt, dann ist das Grund genug, ihn besonders gründlich zu lesen.
In der aktuellen Print-Ausgabe (27/2010) sind jedenfalls eine Reihe sehr lesenswerter Beiträge enthalten. So das Interview mit der grünen Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken, für die die Weltrettung mit einem fleischfreien Tag in der Bundestagskantine Fahrt aufnehmen soll. Was selbst in ihrer eigenen Fraktion zu Widerspruch führt. Höfken kommentiert dies mit den Worten “[...] gerade Grüne lassen sich ungern was vorschreiben.” Aha. Man staunt doch sehr, welche Wahrnehmung die Verbotspartei an sich von sich selbst so hat. Auf den Einwand des Spiegel, die Parlamentarier würden dann wohl doch eher die Imbißbuden in der Umgebung stürmen, konterte Höfken mit zu bratenden “Ausnahmewürsten” für “Härtefälle”.
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8.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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Ein Zeit-Interview mit dem Präsidenten des Verbandes Kommunaler Unternehmen, Stephan Weil, über die Nöte der Stadtwerke beim Streit um die Laufzeitverlängerungen für deutsche Kernkraftwerke zeigt einmal mehr, dass es beim Atomausstieg um weit mehr als um Fragen der Sicherheit und des Umweltschutzes geht. Vielmehr geht es um die Neuverteilung von Marktanteilen in der Energiewirtschaft, darum, wer sich das größte Stück der zukünftigen Stromversorgung in einem Markt sichern kann, der diesen Namen nicht verdient, weil er durch ein staatliches Geflecht von Regulierungen und Subventionen definiert wird.
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7.07.2010, Kommentieren
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Leserbeitrag von Petra Werbinsky
Die Europäische Union will den Klimawandel mit den sogenannten "20-20-20-Zielen" bekämpfen. Demnach gelten bis zum Jahr 2020 die folgenden europaweiten Vorgaben:
* 20 % weniger Treibhausgasemissionen * 20 % Anteil an erneuerbaren Energien * 20 % mehr Energieeffizienz
Der dänische Statistiker und Leiter des Copenhagen Consensus Centre, Björn Lomborg, hält diese Politik für einen teuren und folgenschweren Fehler. In einem jetzt in der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ erschienenen Artikel erläutert Lomborg, warum.
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7.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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Die gestrige Ausgabe des Economist berichtete über die Ergebnisse einer Evaluierung des vierten Sachstandsberichts der Arbeitsgruppe II „Klimawirkungen, Anpassung und Schadenspotenziale“ des IPCC durch die niederländischen Agentur für Umweltbewertung (Netherlands Environmental Assessment Agency, PBS). Obwohl der Report recht umständlich vermeidet, die wissenschaftliche Integrität des IPCC in Frage zu stellen, kommen die niederländischen Wissenschaftler offenbar nicht umhin, in einigen offenen Wunden der IPCC-Berichterstattung zu bohren. In einer Tabelle hat der Economist einige Schwachstellen des Reports zusammengefasst und kommt zu dem Urteil, dass eine generelle Neigung besteht, besonders dramatische Ergebnisse zu präsentieren, auch wenn dabei die empirische Evidenz und wissenschaftliche Genauigkeit auf der Strecke bleibt.
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6.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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Der liberale Europaabgeordnete Holger Krahmer (FDP), Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, hat gemeinsam mit Benny Peiser, Direktor der Global Warming Policy Foundation und Herausgeber des Wissenschaftsnetzwerkes CCNet, und Dr. Arman Nyilas, Metallurge und Wissenschaftler im Bereich der kryogenischen Kraft- und Weg-Sensorik, ein liberales Manifest zur Klimapolitik herausgegeben. Die Autoren decken einige unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik auf, beschreiben den langsamen Niedergang der grünen Klimautopie und geben liberale Antworten auf die Frage nach einem Ausweg aus der Sackgasse der real existierenden Klimapolitik.
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6.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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Afrika ist nicht nur Armut und Elend. Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat in einer Studie das Potenzial und die aktuellen Strategien zur Entwicklung des Kontinents analysiert. Vieles macht Hoffnung für jene Weltregion, die lange Zeit als der „verlorene Kontinent“ galt: So ist die afrikanische Wirtschaft während des 21. Jahrhunderts bisher stärker gewachsen als die Weltwirtschaft.
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6.07.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
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Nicht nur die Bundesregierung leistet sich trotz der bescheidenen Wirkung eine der teuersten Klimaschutzpolitiken. Auch der deutsche Klimagasablasshandel für die religiösen Verfechter einer besseren Welt unter den Verbrauchern gehört zu den weltweit größten Halsabschneidern. Thilo Spahl hat im aktuellen Novo-Argumente-Debattenmagazin ein paar Angebote für sog. Carbon-Offsets zur Reduzierung des „ökologischen Fußabdrucks“ von Flugreisen verglichen und für eine Reise von Berlin und Sydney erstaunliche Beobachtungen gemacht.
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4.07.2010, Kommentieren
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An der Universität Leipzig fand am 18. Juni 2010 ein öffentliches Seminar statt, das im Vorfeld für einige Aufregung gesorgt hatte und abgesagt werden sollte. Prof. Dr. Klaus Landfried, Heidelberg, vormals Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, führte deshalb mit Anmerkungen zur Freiheit der Wissenschaft in den Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirstein, Institut für Geographie der Universität Leipzig, ein.
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