Kein Nachweis unerwünschter Auswirkungen PDF Drucken E-Mail schreiben
22.08.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu, Zürich

 

Das Nationale Forschungsprogramm 59 hat gentechnisch veränderten Weizen intensiv unter die Lupe genommen

 

Der Weizen ist nach der Gerste das zweitälteste Produkt der Getreidezucht. Die ältesten Funde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 Jahren vor unserer Zeitrechnung und stammen aus Nordafrika. Der heutige Weizen geht aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor; die ersten angebauten Weizenarten waren Einkorn und Emmer. Biologisch gehört der Weizen zur Familie der Süssgräser der Gattung Triticum. Neben Mais und Reis ist Weizen heute das am dritthäufigsten angebaute Getreide der Welt; global werden 670 Millionen Tonnen produziert; China, Indien und die USA sind die Hauptproduzenten. Die Schweiz nimmt mit einer Produktionsmenge von 520 000 Tonnen (Stand 2011) Weizen eine unbedeutende Rolle ein. Dennoch ist der Weizenanbau für die Schweizer Landwirtschaft von grosser Bedeutung. Bereits seit den 1850er-Jahren versucht die landwirtschaftliche Forschung, den Ertrag zu steigern. Die speziell auf die Schweiz zugeschnittenen Linien «Mont-Calme XXII», «Plantahof», «Rothenbrunner» und «Strickhof» sind Produkte aus diesen Bestrebungen, wie Dario Fossati von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau in Changins in einer Übersichtsarbeit im Fachblatt «Agrarforschung» festhält.

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Desinfektionsmittel in Lebensmitteln - kein Skandal PDF Drucken E-Mail schreiben
31.07.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Steffen Hentrich

 

"Verunreinigtes Essen" ist immer eine Story wert, auch wenn es sich dabei bei näherer Betrachtung nur um die übliche Panikmache aus der Tagespresse handelt. Diesmal schürt man bei der taz mit markigen Worten die Angst vor Desinfektionsmittelrückständen in Lebensmitteln. Mit dem üblichen Trick - man moniert die Nichteinhaltung bestimmter Grenzwerte, ohne diese in den richtigen Zusammenhang zu stellen - wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

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Afrikas Savanne wird grün PDF Drucken E-Mail schreiben
26.07.2012, Kommentare (1)
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Erhöhter Kohlendioxidgehalt begünstigt Baumwuchs

 

Bis Ende dieses Jahrhunderts könnten weite Teile der afrikanischen Savanne zu Wäldern werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Biodiversitäts- und Klimaforschungszentrums der Goethe-Universität in Frankfurt, wie es in einem Bericht in der renommierten Wissenschaftszeitschrift «Nature» heisst. Die Modellierung deute darauf hin, dass die Düngung durch den steigenden Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre in ganz Afrika zu einer dichteren Bewaldung führe, so der Studienautor Steven I. Higgins, der an der University of the Witwatersrand und an der University of Cape Town studierte und heute in Frankfurt eine Professur für physische Geografie innehat.

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Der Erdgipfel atmet den Weltgeist PDF Drucken E-Mail schreiben
26.07.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Rio+20 hat ein mageres Manifest hervorgebracht – die Grosse Transformation ist ausgeblieben

 

Rio de Janeiro. Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon prophezeit ein düsteres Ende: «Der Wandel ist unumkehrbar und in vielen Ländern schon spürbar (...) Viel zu lange haben wir versucht, unseren Wohlstand durch gesteigerten Konsum zu sichern. Doch dieses Modell ist tot.» Während drei Tagen haben im brasilianischen Rio de Janeiro mehr als hundert Staats- und Regierungschefs darüber diskutiert, wie diese schlechte Welt gerettet werden kann. Denn 20 Jahre nach dem legendären Erdgipfel sei die Welt kein bisschen nachhaltiger geworden, das Gegenteil sei eingetroffen. «Es ist, als ob wir hinter den Erdgipfel von 1992 zurückfallen», sagt Klaus Töpfer, der unter Kanzler Kohl Umweltminister war und später als Direktor das Umweltprogramm der UNO (Unep) leitete.

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Ist der Klimawandel Pseudo-Wissenschaft? PDF Drucken E-Mail schreiben
26.07.2012, Kommentare (1)
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Zum 62. Mal haben sich Anfang Juli in Lindau am Bodensee die Nobelpreisträger zur Tagung zusammengefunden.

 

Einen grossen Auftritt hatten Paul J. Crutzen und Mario J. Molina, die 1995 zusammen mit dem kürzlich verstorbenen F. Sherwood Rowland den Nobelpreis für Chemie für eine Arbeit über den Abbau der Ozonschicht erhielten. Dem Planeten Erde gehe es erneut sehr schlecht, Schuld daran trage die menschen­gemachte Klimaerwärmung, sagte Crutzen, und Molina ergänzte: «Die wissenschaftliche Beweislage ist wirklich überwältigend. Die meisten Experten stimmen zu, zwei oder drei von hundert Experten nicht.»

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Die Römer kannten keine Gletscher - Studie zur Klimaerwärmung PDF Drucken E-Mail schreiben
26.07.2012, Kommentare (4)
Autorenbeitrag von Michael Breu, Zürich

 

Die Erde hat sich in den letzten 2000 Jahren abgekühlt – Studie widerlegt gängige Meinung zur Klimaerwärmung

 

Schweizer und deutsche Klimaforscher haben nachgewiesen, dass sich Nord­europa in den letzten 2000 Jahren abgekühlt hat. Die Studie stellt die Grundlagen infrage, auf die sich der Welt­klimarat (IPCC) beruht. Anstatt die Resultate zu diskutieren, wird die Studie im Internet in mehreren Blog-Beiträgen voreilig als «inkompetente Analyse» ­bezeichnet. An vorderster Front macht Mike E. Mann von der Penn State University gegen die Wissenschaftsarbeit mobil, die Anfang Juni in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Climate Change» erschienen ist. Auf der ­Online-Plattform «RealClimate» klagt er beispielsweise, die veröffentlichten Ergebnisse seien von Forschern und Medien falsch interpretiert worden. Mike Mann hat allen Grund, gegen die Resultate zu wettern: Würde sich nämlich herausstellen, dass die Ergebnisse der Klimaforscher um Jan Esper von der Johannes-Gutenberg-­Universität in Mainz, Ulf Büntgen von der Eidgenös­sischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und ­Daniel Nievergelt vom Oeschger-Zentrum für Klimafolgenforschung der Universität Bern den Temperaturverlauf korrekt wiedergeben, wäre eine zentrale Arbeit der Klimaforschung widerlegt. Und ­diese Arbeit stammt von Mike Mann.

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Energiewende - Steuern mit Strom PDF Drucken E-Mail schreiben
18.07.2012, Kommentieren

Das Energieunternehmen enQu bietet seit dem 1. Januar 2011 das Produkt "Steuern mit Strom" an.

 

In der Begründung heißt es: "Ab dem 01.01.2011 ist enQu nicht mehr hauptsächlich Stromversorger mit den Nebenfunktionen, die Netzentgelte und Steuern durchzureichen. Durch die sich abzeichnende erhöhte EEG-Umlage wird enQu hauptsächlich Steuer- und Abgabeneintreiber mit der Nebenfunktion der Strombelieferung."

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Salate, Rüben und Tomaten - Gericht gibt altes Saatgut frei PDF Drucken E-Mail schreiben
12.07.2012, Kommentieren

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Radeberger will künftig gebrauchte Flaschen nach Mexiko zurücktransportieren PDF Drucken E-Mail schreiben
11.07.2012, Kommentieren

Die Wirtschaftswoche berichtet: "Als Reaktion auf die Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe ändert Radeberger die Befüllungspraxis des mexikanischen Bieres Corona für den deutschen Markt. ... Im Pfandstreit um Corona-Bier unterzeichnet Radeberger eine Unterlassungserklärung und wird künftig gebrauchte Flaschen aus Deutschland nach Mexiko und zurück transportieren. ... Doch im Sinne der Umweltschützer ist das nun etablierte deutsch-mexikanische Mehrwegsystem absolut nicht. "Leere Flaschen nach Mexiko und zurück zu bringen ist ökologisch absoluter Wahnsinn", urteilt Resch", der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

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Häufigkeit schwerer Stürme auf niedrigstem Stand seit 100 Jahren PDF Drucken E-Mail schreiben
4.07.2012, Kommentieren

"Seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen vor 101 Jahren habe es noch nie so wenige schwere Stürme gegeben wie in den letzten 15 Jahren, berichtet Stephen Cusack vom privaten Forschungsinstitut "Risk Management Solutions" in London. Sowohl Stürme insgesamt, als auch jene Stürme mit schweren Schäden hätten sich stark verringert."

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Ressourceneffizienz ohne Effizienz - das Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen PDF Drucken E-Mail schreiben
3.07.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Steffen Hentrich

 

"Verantwortung in einer begrenzten Welt" nennt der Sachverständigenrat für Umweltfragen sein jüngstes Gutachten und ruft damit nicht zu Unrecht einige Kritiker auf den Plan. Tatsächlich ist die Diskussion der Endlichkeit in der Umweltdebatte eher fehl am Platz, schließlich leben wir Menschen in einem offenen physikalischen System, in dem die Gesetze der Energie- und Massenerhaltung gelten, weshalb zwar viel umgewandelt, aber nichts verloren geht. Doch zur Ehrenrettung des SRU geht es den Experten in ihrem Gutachten nicht so sehr um die Knappheit von Rohstoffen und Energie an sich, sondern um die unmittelbaren Umweltwirkungen, die deren Nutzung verursacht. Tatsächlich liegt hier einiges im argen, auch wenn der SRU sich etwas zu sehr auf eine qualitative Beschreibung potentieller Probleme beschränkt. Der Verlust von Ökosystemen, Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts sowie Schadstoff- und Treibhausgasemissionen sind tatsächlich mehr oder weniger ernste Probleme, weshalb gegen eine Beschäftigung mit diesem Thema eigentlich nichts einzuwenden ist.

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