"Den Menschen der Welt geht es immer besser" PDF Drucken E-Mail schreiben
23.10.2012, Kommentieren

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Nanotechnologie soll Wirkungsgrad von Solarzellen verdoppeln PDF Drucken E-Mail schreiben
23.10.2012, Kommentieren

Bild Solarpanel"Technology Review" berichtet, dass das US-Start-up Bandgap Engineering mit Hilfe von Silizium-Nanodrähten den Wirkungsgrad von Solarzellen drastisch erhöhen will:

 

"Das Start-up will ein verbreitetes Problem heutiger Solarzellen angehen: Zu viele Lichtteilchen passieren das Silizium ohne Absorption, oder ihre Energie ist zu gering, um in dem Halbleitermaterial Elektronen in Bewegung zu setzen. Bei herkömmlichen Zellen gehen so bis zu 85 Prozent des einfallenden Sonnenlichts verloren. Anstatt einen durchgehenden Siliziumkristall zu verwenden, setzt Bandgap Engineering auf Wälder aus aufragenden Nanodrähten. Photonen, die nicht gleich absorbiert werden, ändern mittels Beugung an den Drähten ihre Richtung im Siliziumwald und können so vielleicht im zweiten oder dritten Versuch eingefangen werden."

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Ackerbau im Wolkenkratzer PDF Drucken E-Mail schreiben
8.10.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Die Stadt der Zukunft soll sich selbst mit Nahrung versorgen

 

In Zukunft sollen Salatköpfe, Radieschen, Tomaten, Reispflanzen und sogar Erdbeeren hinter den Fenstern von Wolkenkratzern gedeihen. Davon ist Dickson D. Despommier überzeugt. Noch existiert das futuristische Projekt erst in den Skizzenbüchern der Architekten, doch immer mehr Stadtplaner sind von den visionären Agrartürmen, Vertical Farming genannt, überzeugt.

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Gibt es eigentlich einen vernünftigen Grund, sogenannte "Erneuerbare Energieträger" zu fördern? PDF Drucken E-Mail schreiben
5.10.2012, Kommentare (1)
Autorenbeitrag von Steffen Hentrich

 

Immer wieder sieht man sich mit der Frage konfrontiert, ob nicht die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energieträger zwingend notwendig sei. Darauf gibt es eine knappe Antwort: Nein, es gibt keinen vernünftigen Grund für eine Subventionierung erneuerbarer Energieträger, weder aus energiepolitischer und umweltpolitischer noch aus forschungspolitischer Perspektive.

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Ist CO2 uncool? Oder vielleicht doch die Deutsche Bahn? PDF Drucken E-Mail schreiben
24.09.2012, Kommentare (1)
Autorenbeitrag von Steffen Hentrich

 

Derzeit wirbt die Bahn bei Schülern für eine Bewerbung um eine CO2-freie Klassenfahrt mit dem Zug, wobei diejenige Schulklasse nach Berlin fahren darf, die mit der besten Umweltschutzidee ins Rennen geht. Man kann den Schülern nur viel Glück und Kreativität wünschen, aber vor allem mehr Durchblick als den Machern dieser Marketingkampagne, in der sich die Bahn für CO2-frei erklärt und "CO2 ist uncool"-Buttons an die Schüler verteilt. Denn weder ist die Bahn CO2-frei noch ist CO2 uncool.

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Das Schweigen der Vögel - Zur Neuauflage von Rachel Carsons Buch "Der Stumme Frühling" PDF Drucken E-Mail schreiben
22.09.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Es war einmal eine Stadt im Herzen Amerikas, in der alle Geschöpfe in Harmonie mit ihrer Umwelt zu leben schienen. (...) Dann tauchte überall in der Gegend eine seltsam schleichende Seuche auf. (...) Es herrschte eine ungewöhnliche Stille. Wohin waren die Vögel verschwunden? (...) Es war ein Frühling ohne Stimmen. (...) Kein böser Zauber, kein feindlicher Überfall hatte in dieser verwüsteten Welt die Wiedergeburt neuen Lebens im Keim erstickt. Das hat der Mensch selbst getan.“ Rachel Carson, "The Silent Spring", 1962

 

Rachel Carsons Buch „Silent Spring“ wird fünfzig Jahre alt – Kritik am Werk ist nicht ganz unberechtigt

 

Es ist ein Buch, das die Welt verändert hat: „Silent Spring“, „Der stumme Frühling“, von Rachel Carson.

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Bleibenzin hat die Umwelt verschmutzt PDF Drucken E-Mail schreiben
20.09.2012, Kommentare (1)
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Umweltchemiker des Paul-Scherrer-Instituts haben den zeitlichen Verlauf der Bleikonzentrationen in der Luft Russlands seit 1860 rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der Bleikonzentrationen in der Luft seit den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts und eine deutliche Abnahme seit den 1970er- Jahren. Die Zunahme führt Margit Schwikowski, Leiterin der Forschungsgruppe Analytische Chemie, als Folge der Industrialisierung und der Einführung von verbleitem Benzin zurück, die Abnahme sei eine Folge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der ehemaligen Sowjet­union, so die Studie, die im Fachblatt «Environmental Science and Technology» erschienen ist.

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Die Wildnis als Freiland-Labor für Romantiker PDF Drucken E-Mail schreiben
17.09.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Der Schweizerische Nationalpark wird bald hundert Jahre alt – Zeit für eine Bilanz

 

Wie so oft beginnt die Erfolgsgeschichte des Naturschutzes fernab vom eigent­lichen Handlungsort   – in der Stadt. ­Irgendwann zu Beginn des letzten Jahrhunderts träumt der Basler Natur­forscher Paul Sarasin den Traum von der perfekten Welt. Auch der in Zürich lebende gebürtige Esslinger Carl Schröter träumt den gleichen Traum. Und weil sich im Herbst 1906 die Mitglieder der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) zur Jahrestagung treffen sollen, schreiten die beiden Herren zur Tat.

 

Ihre Idee: Nach dem Vorbild des amerikanischen Yellowstone National Park soll auch in unserem Land ein Schweizerischer Nationalpark entstehen – allerdings mit Schutzzonen zur Bewahrung der Schöpfung und nicht als touristisches Erholungsgebiet wie in den USA. Und Schröter, Begründer der ökologischen Geobotanik (sein botanisches Autorenkürzel lautet «Schröt.») und Professor an der ETH Zürich, hat auch schon eine Idee, wo dieser Park umgesetzt werden soll: im Unterengadiner Scharl-Tal.

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Die Schweiz bleibt eine gentechfreie Insel PDF Drucken E-Mail schreiben
29.08.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

 

Lebens- und Futtermittel enthalten mehrheitlich keine Produkte aus der Gentechnologie

 

Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist weltweit auf dem Vormarsch. Inzwischen wird auf einer Fläche von 160 Millionen Hektar grüne Gentechnologie betrieben. Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gemäss der Internationalen Agro-Biotech-Agentur Isaaa stammen global 73 Prozent der Soja-, 74 Prozent der Baumwoll-, 31 Prozent der Mais- und 25 Prozent der Rapsernte von gentechnisch veränderten Pflanzen. Deshalb überrascht, dass es der Schweiz seit 2008 gelingt, auf dem Weltmarkt Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Bestandteile einzukaufen und einzuführen. Das zeigt die Statistik des Bundesamtes für Landwirtschaft.

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Weniger Ethan und Methan in der Umwelt PDF Drucken E-Mail schreiben
29.08.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu

 

Der Ausstoss der Kohlenwasserstoffe Methan und Ethan ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das berichten Forscher um Isobel J. Simpson von der University of California-Irvine im Fachblatt «Nature».

 

Der jährliche Ethanausstoss konnte im vergangenen Vierteljahrhundert um mehr als zwanzig Prozent reduziert werden. So habe die emittierte Menge zwischen 1984 und 2010 von 14,3 auf 11,3 Millionen Tonnen pro Jahr abgenommen.

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Nachhaltig und wirtschaftlich PDF Drucken E-Mail schreiben
28.08.2012, Kommentieren
Autorenbeitrag von Michael Breu, Bern

 

«Risiken gering, Potenzial nicht genutzt» – wie das NFP 59 die grüne Gentechnologie sieht

 

Das Nationale Forschungsprogramm Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen (NFP 59) hat keine Gesundheits- oder Umweltrisiken festgestellt. Der wirtschaftliche Nutzen der grünen Gentechnologie sei für die Schweizer Landwirtschaft unter den heutigen Bedingungen jedoch bescheiden. Das erklärten gestern Dirk Dobbelaere, Präsident der ­NFP-59-Leitungsgruppe und Professor für molekulare Pathologie an der Universität Bern, sowie Thomas Bernauer, Delegierter des Nationalen Forschungsrates und Professor am Zentrum für vergleichende und internationale Studien der ETH Zürich, bei der Präsentation des Schlussberichts in Bern.

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