Literaturempfehlungen

Hier finden Sie Literaturempfehlungen der Ökowatch-Leser und der Ökowatch-Redaktion.

 

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Christian Hoffmann, Pierre Bessard (Hrsg.)

Natürliche Verbündete - Marktwirtschaft und Umweltschutz

"Klimawandel, Feinstaubemissionen, Abholzung der Regenwälder, Abnahme der Artenvielfalt und Biodiversität - auch 40 Jahre nach Begründung der Öko-Bewegung bleibt der Umweltschutz ein zentrales Anliegen der öffentlichen Debatte. Während die Probleme nahezu grenzenlos erscheinen, herrscht auf Seite der Lösungen pure Einfalt: der Staat soll es richten. Wie aber sieht die Leistungsbilanz staatlicher Ge- und Verbote aus? Umweltprobleme benötigen heute Jahrzehnte, um eine effektive Lösung zu finden. Zahllose Partikularinteressen engagieren sich im politischen Prozess, um aus Initiativen der Umweltpolitik Profit zu schlagen. Allzu oft erweist sich der Staat gar als Umweltzerstörer statt -schützer. Eine realistische Analyse lässt erkennen: Der Staat beherrscht weniges gut, der Umweltschutz gehört nicht dazu. Was aber sind die Alternativen? Die Marktwirtschaft hat in der Herstellung und Verteilung ökonomischer Güter ihre Stärke und Vielfalt bewiesen. Ist sie auch in der Lage, ökologische Güter und natürliche Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften? Die Autoren dieses Bandes zeigen, wie freiheitliche Institutionen die beste Voraussetzung für einen wirksamen Schutz der Umwelt bieten. Rechtsstaatlichkeit, Eigentumsrechte und Vertragsfreiheit erlauben es den Menschen, rasch angemessene Lösungen für drängende Umweltprobleme umzusetzen - ohne auf die zweifelhaften Segnungen der Politik warten zu müssen. Eine umfassende Zusammenstellung, die mit gängigen Vorurteilen aufräumt und innovative Ideen und Konzepte vorstellt." 

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Michael Braungart, William McDonough

Einfach intelligent produzieren - Cradle to Cradle

"Autos aus Autos? Schuhe als Düngemittel für unsere Balkonblumen? Zukünftig gibt es nur noch zwei Arten von Produkten: Verbrauchsgüter, die vollständig biologisch abgebaut werden können, und Gebrauchsgüter, die sich endlos recyclen lassen. Die Devise lautet: Nicht weniger müssen wir produzieren, sondern verschwenderisch und in technischen und biologischen Kreisläufen. Eine ökologisch-industrielle Revolution steht uns bevor, mit der Natur als Vorbild. Und was die beiden Fachleute in anschaulicher Weise darbieten, ist keineswegs nur graue Theorie, sondern das Ergebnis eigener praktischer Erfahrungen: Michael Braungart und William McDonough erproben seit Jahren mit Firmen wie Ford, Nike, Unilever und BP erfolgreich die Realisierbarkeit ihrer Ideen."

 

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Steffen Hentrich (Hrsg.)

Eigentum und Umweltschutz - 
Mit dem Sammelband Eigentum und Umweltschutz soll die Bedeutung des Privateigentums für den Natur- und Umweltschutz in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. Anhand von Beispielen der internationalen Meeresfischerei, dem Schutz seltener Tierarten in einem afrikanischen Naturreservat und der Klimapolitik werden Umweltprobleme als Ressourcenkonflikte charakterisiert und erläutert, inwieweit eine Stärkung der Anreizeffekte von individuellen Eigentum einen Beitrag zur Konfliktlösung und damit mehr Nachhaltigkeit bei der Nutzung natürlicher Ressourcen führen kann.

 

Rezension von Charles B. Blankart

 

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Sascha Tamm

Eigentum - Grundprinzipien und Denkanstöße
Mangelnd definierte und geschützte Eigentumsrechte stellen einen der größten Einflussfaktoren für die Übernutzung und Zerstörung natürlicher Ressourcen dar. Sascha Tamm führt mit "Eigentum - Grundprinzipien und Denkanstöße" in diese Thematik ein.


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Steffen Hentrich und Holgar Krahmer (Hrsg.)

Realitätscheck für den Klimaschutz

"Wissenschaftler, Medien und Politiker scheinen sich einig: Der Klimawandel ist Realität und der Mensch ist schuld daran. Es muss etwas geschehen – koste es, was es wolle. Doch der Schein trügt: Noch steckt die Klimaforschung in den Kinderschuhen, kämpft mit ungenauen Daten und einer Natur, die sich auch mit den komplexesten Modellen nicht zufriedenstellend beschreiben lässt. Zukunftsprognosen bleiben Kaffeesatzleserei.
Angesichts dieser Unsicherheiten zerbrechen sich die Experten den Kopf, wie dem Problem Herr zu werden ist. Für die einen steht das Klima und damit die Zukunft von Natur und Menschheit auf dem Spiel, die anderen sehen in klimapolitischem Aktionismus eine Gefahr für Wohlstand und Entwicklung. Folglich wird auf dem Basar der internationalen Klimapolitik von der Beschleunigung des grünen Wachstumsmotors bis zum kräftigen Tritt auf die Klimaschutzbremse alles feilgeboten. Kein Wunder, dass die Verhandlungen feststecken.
Nur ein Realitätscheck kann die Situation noch retten. Die Wirtschaftswissenschaftler Ross McKitrick und Manuel Frondel decken im Buch 'Realitätscheck für den Klimaschutz – Globale Klimapolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit' unangenehme Wahrheiten auf und weisen einen Weg aus der Sackgasse der Klimapolitik."

 

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Paul K. Driessen

Öko-Imperialismus: Grüne Politik mit tödlichen Folgen

"Der erfahrene Ökologe, Jurist und Politikberater Paul K. Driessen hat mit "Öko-Imperialismus. Grüne Politik mit tödlichen Folgen" eine provozierende Abrechnung mit selbstvergessenen Umweltschützern und Entwicklungshelfern vorgelegt. Erstmals wird in ihr die vielfältige Umweltproblematik umfassend aus einer modernen, lebens- und marktbejahenden Perspektive dargestellt. Im Zentrum stehen die verheerenden Folgen einer falsch verstandenen „grün-nachhaltigen“ Verantwortungsethik, besonders in der sogenannten Dritten Welt. Driessen kann belegen, daß die Umweltbewegung großenteils nicht mehr objektiv ist. Deshalb ignoriert sie zu oft nicht nur eigene Erfolge, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. So verkamen Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu ideologischen Spiegelfechtereien aber auch zum knallharten Geschäft. In 12 Kapiteln zu Themen wie soziale Verantwortung, Malariaprävention, Klimaschutz und nachhaltige Geldanlagen zeigt Paul Driessen, daß viele „grüne“ Kampagnen zum Gegenteil von dem führten und führen, was eigentlich bewirkt werden sollte, zu Verhinderung und Rückschritt statt zu Entwicklung und Fortschritt. Seine verstörende These: Genau deshalb ernähren sich Milliarden von Menschen noch immer völlig unzureichend und haben keinen ausreichenden Zugang zu Energie, sauberem Wasser, Medizin und anderen grundsätzlichen Dingen des Alltags, die in der westlichen Welt völlig selbstver-ständlich sind. Dem Autor geht es jedoch nicht nur um eine wissenschaftlich und ethisch fundierte Kritik ideologisch motivierter Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch und besonders um alternative Lösungsansätze für globale Menschheitsprobleme.

  • „Das Buch hätte schon vor Jahren geschrieben werden sollen.“ Niger Innis, Congress of Racial Equality (CORE), New York
  • „Er hat recht. Denn der Schaden, den grüne Aktivisten auf der ganzen Welt mitanrichten, zum Teil ohne darum zu wissen, wird in der Diskussion um eine nachhaltige Umwelt stiefmütterlich behandelt. Und genau um diesen Schaden geht es in diesem Buch.“ Hardy Bouillon, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Der Ökologe und Jurist Paul Driessen schildert anhand zahlreicher Beispiele, wie die ideologischen Ziele westlicher Umweltorganisationen und Globalisierungsgegner zu Lasten der Menschen in den Entwicklungsländern durchge-setzt werden. Ein längst fälliges Buch.“ Dirk Maxeiner und Michael Miersch, www.maxeiner-miersch.de

 

Über den Autor

 

Dr. Paul Driessen gilt weltweit als Experte für das Thema "Öko-Imperialismus" und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Energie- und Umweltpolitik, zum Klimawandel und zur sozialen Verantwortung. Die US-Version dieses Buches war ein Bestseller. Dr. Driessen hat einen BA in Geologie und Feldökologie der Lawrence University und ist Doktor der Rechtswissenschaften der University of Denver (Colorado).

 

Als Umweltschützer der ersten Stunde zog er sich aus der Umweltbewegung zurück, weil sie sich nach seiner Sicht radikalen, intoleranten und kompromißlosen Zielen zugewendet hatte, die die  (eigenen) Erfolge beim Umweltschutz nicht mehr zur Kenntnis nehmen will. Heute ist Dr. Driessen wissenschaftlicher Berater von Organisationen und Denkfabriken wie Africa Fighting Malaria, Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT) und European Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT Europe). Sein Hauptanliegen sind neue, effektive Lösungsansätze für globale umwelt- und entwicklungspolitische Probleme."

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