| Kohlendioxidemisionen: Sinnlose Pressetexte zerstören die menschliche Vernunft |
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| 17.05.2012 |
Autorenbeitrag von Steffen Hentrich
"Sinnlos" ist dabei zuallererst eine zutiefst subjektive Einschätzung des Journalisten, der den Text verfasst hat, den wiederum der Autor dieser Zeilen für ziemlich sinnlos halten könnte.
Entscheidend ist die Frage, ob die Suche nach "Chuck Norris" der jeweiligen Person einen Nutzen stiftet, der höher ist als die dadurch verursachten Kosten, inklusive der durch die Emissionen einer Autofahrt von 7,5 cm verursachten Klimawandelfolgeschäden. Vielleicht sind 15.000 Google-Suchen den Surfern auch mehr wert als der 5.400 Jahre lange Betrieb eines Tiefkühlers? Die subjektiven Präferenzen eines Journalisten allein erzeugen noch kein Umweltproblem, denn der Klimarucksack beider Aktivitäten ist ja genauso groß. Alle Kohlendioxidemissionen, ganz gleich, ob sie nun durch das Surfen im Internet, die Zubereitung von Hamburgern oder das Tiefkühlen von Lebensmitteln erzeugt werden, verursachen, folgt man der herrschenden Lehre des anthropogenen Klimawandels, den gleichen Schaden. Der wird nicht dadurch größer oder kleiner, ob seine Ursache dem Betrachter in den Kram passt oder nicht. Was zählt, ist allein die Menge an Emissionen und ihr zusätzlicher Umweltschaden, über dessen Höhe sich die Experten seit Jahren intensiv streiten. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, so die Ergebnisse einer Metaanalyse von Richard Tol zu den Grenzschäden des Kohlendioxids, liegen die Kosten einer Tonne Kohlenstoff in der Atmosphäre unter 40 Euro, was einem Schaden von knapp 11 Euro pro Tonne Kohlendioxid entspricht. Die im Text genannte Menge von 0,3 g Kohlendioxid pro Spam-Mail, die im Übrigen auch beim Versand jeder anderen Mail entstehen, dürfte daher einen Schaden von rund 0,003 Eurocent anrichten. Es ist leicht vorzustellen, dass zusätzliche Kosten in dieser Größenordnung einen in seiner Freizeit im Internet vagabundierenden Internetsurfer kaum maßgeblich von seinem Vergnügen abhalten würden. Im Übrigen haben die Internetnutzer einen Teil dieser Kosten bereits kompensiert, denn der Stromverbrauch des Internets in Europa wird seit Jahren mit den Kosten des Emissionshandels belastet, für den die Bürger je nach Börsenpreis 5 bis 20 Euro pro Tonne Kohlendioxid extra zahlen.
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Kommentare
Beste Grüße B.
Machen wir es kurZ: Wer die Wahrheit bezüglich Klimapolitik nicht weiß, der ist blos ein Dummkopf...**
wer sie aber weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein
Verbrecher ! - Berthold Brecht-
Es gibt sehr viele Dummköpfe** was aber an der Presse liegt...die alles weis - aber eben lügt !
Was ist das also ? - Ein Verbrechen am Volk
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