| Elektromobilität - das neue Subventionsfass ohne Boden |
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| 17.05.2012 |
Leserbeitrag von Rainer Küper
Elektromobilität hat eine alles bestimmende Systemschwäche, die alle Akteure mit Fachwissen kennen: Der Energiespeicher, die Batterie, der Akkumulator. Seit vielen Jahrzehnten laufen weltweit Forschungen, die Speicherprozesse zu verbessern. Kleine Verbesserungen reichen nicht aus. Der Energiespeicher muss mindestens um den Faktor 20 besser werden, als er heute ist. Die zündende Idee fehlt immer noch. Selbst Regierungen und Parteivorsitzende müssten erkennen können, dass elektrochemische Prozesse zur Speicherung elektrischer Energie nicht so einfach manipulierbar sind wie die Bevölkerung. Der Weg bis zu einer halbwegs effizienten Elektromobilität ist noch lang.
Dennoch soll Deutschland "Leitmarkt für Elektromobilität" werden, selbstredend global. So lauten im Stile kommunistischer Planwirtschaften die Vorstellungen der "Nationalen Plattform Elektromobilität" (NPE), getragen von Bundesregierung und Industrie.
Im 2. Bericht der NPE werden Wegstrecken und Haltepunkte bis zum Jahr 2020 skizziert, die mit Subventionsforderungen gepflastert sind.
Nach dem Vorbild des "Energiewende"-Subventionismus wurde jetzt flugs die zweite Stufe des neuen "Elektromobilitäts"-Subventionismus gezündet, siehe Presseartikel vom 12.5.2012, "Topmanager fordern mehr Geld für E-Autos", der die Bevölkerung wieder zig Milliarden Euro kosten würde.
Weitere Subventionen müssen abgelehnt werden. Zuerst muss mit dem Energiespeicher das seit Jahrzehnten bekannte Problem der Elektromobilität gelöst werden, ehe es mit aufwendigen Arbeiten zu anderen Fragen weiter gehen darf.
Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (F&E) ist ureigene Aufgabe der Industrie. Dafür darf es keine Subventionen geben. Die Industrie ist weltweit vernetzt, frühere Konkurrenten arbeiten inzwischen zusammen. Die Industrie muss unbeeinflusst von politischen Wünschen und Ideologien arbeiten können. Nur politische Rahmenbedingungen sind erlaubt. In diesem Umfeld entstehen die besten Lösungen.
Die weltweite Industrie ist leistungsfähig. Sie kann Forschungen problemlos finanzieren. Die Öffentlichkeit wird an den Forschungskosten über die steuerliche Abzugsfähigkeit beteiligt. Das ist mehr als genug.
Es muss Schluss sein mit den bundesdeutschen Subventionismen! |








Kommentare
Wenn man die deutsche Wirtschaft auf diese Art unnötig neu erfinden will, wird man am Ende gar als Schlußlicht ohne da stehen. Aber, was soll's, wir haben hervorragendes Ackerland und schöne Wiesen, auf denen man grashalmkauend schöne, grüne Luftschlösser erfinden kann.
Beste Grüße B.
danke für den Kommentar. Die Politik muss auf dem Irrweg "CO2-verursachter Klimawandel", "Energiewende" und "Elektromobilität" gestoppt werden. Eine solche Ökoradikalität, politisch und medial gesteuert, ist nur in Deutschland zu finden.
Was schlagen Sie vor?
Beste Grüße, R. K.
PS.: Ein Blog zum gleichen Themenkomplex, den Freunde und ich begonnen haben: http://istdaswirklichso.blogspot.com/
man benennt die Dinge, so wie sie sind und wartet geduldig bis das Kartenhaus zusammenfällt. Gegen totales Ignorantentum hilft nur Abwarten bis die Truppe auf dem Irrweg wieder zurückkommt und sagt "Uups, Dieser Weg führt ja in die Irre". Es ist nur schade um das verschleuderte Potential. Verantwortung wird später dafür sicher auch nicht übernommen. Man reitet dann schnell eine andere Sau durchs Dorf. Wir denken dann "Na toll!" und erinnern uns an das Waldsterben, an Ozon, an BSE, an die Grenzen des Wachstums, an Schweine- und Vogelgrippe und wundern uns, wie doch so Alles trotzdem seinen Gang geht. Es ist eine gut bezahlte Zeit für die Irrwegbeschreiter. Aber eben nur eine Zeit und keine Ewigkeit. So blöd ist die Menscheit nun doch nicht, oder vielleicht doch?
Ich schlage eine neue Aufklärung zur Überwindung der Öko- und Nachhaltigkeitsreligion vor. Aber, zum Glück läuft die ja schon auf Hochtouren. Man muß nur zwischen den den Zeilen lesen können und die Mühsal der steten selbstbestimmten und freien Informationspflicht auf sich laden.
Beste Grüße B.
p.s.: Schau mir gerne Ihren Blog an.
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