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19.10.2011, Kommentieren
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Der nunmehr seit zehn Jahren wieder in Deutschland beheimatete Wolf ist weiterhin ein großes Reizthema für Jäger, Wildbiologen, Schafshalter und Wolfsfreunde. Haben sich bisher Naturschützer und Wildbiologen in ihrem Anspruch, alleinige Wolfsschützer zu sein, durchsetzen können, so scheint die angekündigte Unterstellung des Wolfes unter das Jagdrecht für die Naturschützer ein Affront zu sein.
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22.08.2011, Kommentieren
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Nur 19 Prozent der befragten Kinder einer Umfrage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit verwenden zu Hause und in der Schule Recyclingpapier. 69 Prozent lehnen Recyclingpapier ab, weil sie mit dessen Qualität unzufrieden sind, und 12 Prozent achten nicht auf die Art des von ihnen verwendeten Papiers? Ist das ein Problem?
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16.05.2011, Kommentieren
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Und ewig sterben die Wälder
Ein Film von Michael Miersch und Tobias Streck
Dienstag, 17. Mai 2011 um 20.15 Uhr auf arte Wiederholung: 26. Mai 2011 um 10.00 Uhr
Der Wald stirbt. Davon waren vor 30 Jahren fast alle Deutschen überzeugt, von der Grünen-Politikerin Petra Kelly bis zum damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. “Der Spiegel” verkündete: “Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima.” Der “Stern” schrieb: “Die Reihen der Bäume lichten sich wie Armeen unterm Trommelfeuer.” Und der prominente Naturschützer Hubert Weinzierl war sich sicher: “Das Sterben der Wälder wird unsere Länder stärker verändern als der Zweite Weltkrieg.” Auch Filmemacher Michael Miersch glaubte seinerzeit an die katastrophalen Fehlprognosen.
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15.04.2011, Kommentieren
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Leserbeitrag von Uli Scholz
Ich freue mich sehr, auf Facebook auf Ökowatch aufmerksam geworden zu sein. Es wirkt auf mich wie eine Stimme der Vernunft, ein Licht in der Finsternis des Gutmenschentums. Wem die Natur am Herzen liegt, der wird sich wohl von Greenpeace und etlichen Umweltverbänden abwenden müssen.
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22.02.2011, Eingestellt von Peter Heller, Kommentieren
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Der Mythos, die Wälder der Welt würden dramatisch schrumpfen, begleitet uns seit Jahrzehnten. Wenn ich mich an die Warnungen meiner Schulzeit erinnere, an die dramatischen Bilder von Holzeinschlägen im Amazonasgebiet, von Bränden in Südostasien und Plantagen in Afrika und Mittelamerika, an die dringlichen Apelle, keine Tropenhölzer mehr zu nutzen und auch kein Papier, dann komme ich zu dem Schluß, der Wald müsse mittlerweile wohl gänzlich verschwunden sein. Der Blick aus dem Fenster belehrt mich ebenso eines besseren, wie das Studium von Satellitenbildern und Luftaufnahmen. Und spätestens seit Lomborgs “Apocalypse No!” könnte eigentlich jeder wissen: Die Wälder schrumpfen zwar, aber keineswegs in nennenswertem Umfang.
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5.01.2011, Kommentieren
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Das Hamburger Abendblatt berichtet: "Wälder können dem Klimawandel auch am Ende dieses Jahrhunderts trotzen, wenn in ihnen Bäume wachsen, die Trockenheit vertragen, wenn deren Standzeiten verkürzt werden und der Wald regelmäßig durchforstet wird. Das zeigt eine Studie von Forstwissenschaftlern am KlimaCampus Hamburg.
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19.12.2010, Kommentare (1)
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Leserbeitrag von Ralf Sträter
Es ist inzwischen ein heilloses Durcheinander, im Spiegel vom 1. April 2000 - das Datum mag ein Zeichen gewesen sein, am ersten April erzählt man ja traditionell viel Unsinn - verkündete der Deutsche Klimaforscher und Lautsprecher Mojib Latif noch „So richtig kalte Winter mit Schnee und Frost wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben!“. Bis Mitte dieses Monats Dezember 2010 habe ich persönlich, ohne Klimaforscher zu sein, im Schweiße meines Angesichts im milden Klima Dortmunds etwa 25 Zentimeter der globalen Erwärmung weggeschippt, die sich auf dem Gehweg niedergelassen hat.
Es mögen jetzt viele Menschen sagen, Latifs Prognose sei falsch gewesen, denn 25 Zentimeter sind für Dortmund nach gemeingültiger Definition "viel Schnee", das sollte die Klimaforscher etwas leiser werden lassen. Aber nix da, die Rheinische Post vom 14.12.2010 berichtet vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung:
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30.11.2010, Kommentieren
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Die Welt berichtet: "Ein Lieblingssatz von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) lautet: „Umwelttechnologie ist Beschäftigungsmotor.“ Ein anderer: „Erfolgreiche Umwelt- und Klimapolitik schafft Wachstumsmärkte und Arbeitsplätze.“ Den 350 Mitarbeitern der Pfleiderer AG in den Gemeinden Gschwend, Ebersdorf und Nidda sollte Röttgen besser nicht so kommen. Ihnen droht kurz vor Weihnachten der Verlust ihrer Arbeitsplätze – und Röttgens Klima- und Umweltpolitik ist mit daran schuld. Pfleiderer ist ein börsennotierter Holzwerkstoffhersteller, der aus dem Restholz der Forstwirtschaft Span- und Faserplatten für Baugewerbe und Möbelindustrie fertigt. Doch das Holz, das Pfleiderer braucht, ist teuer geworden, und der Grund dafür sind die deutschen Klimaschutzgesetze.
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22.11.2010, Kommentieren
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Der Gir Forest im südlichen Gujarat zählt zu den bedeutendsten Nationalparks Indiens. Unter anderem deshalb, weil dort die letzten asiatischen Löwen leben, die die intensive Jagd während der Kolonialzeit überlebt haben.
Im Gir Forest lebten auch die Maldharis - ein Hirtenvolk, das mit riesigen Büffelherden durch die Graslandschaft des Gir Forest zog. Doch genau in diesen Graslandschaften leben nun auch die berühmten asiatischen Löwen. Bisher haben Menschen, Büffel und Löwen hier in einer weltweit einzigartigen Symbiose gelebt. In einer Sendung des Schweizer Radiosenders DRS 2 erzählt die indische Ethnologin Shalini Randeria, wie eigentlich für den Naturschutz gedachte Maßnahmen inzwischen die Lebensgrundlagen von Menschen und Löwen gefährden.
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