Ökowatch hat mit "Öko-Imperialismus: Grüne Politik mit tödlichen Folgen" ein Buch von Paul K. Driessen in die Literaturempfehlungen aufgenommen, das man schon fast einen Klassiker nennen kann. Das Buch liefert einen kenntnisreichen und kontroversen Beitrag zur Umweltschutz- und Entwicklungshilfepolitik-Debatte.
"Der erfahrene Ökologe, Jurist und Politikberater Paul K. Driessen hat mit "Öko-Imperialismus. Grüne Politik mit tödlichen Folgen" eine provozierende Abrechnung mit selbstvergessenen Umweltschützern und Entwicklungshelfern vorgelegt. Erstmals wird in ihr die vielfältige Umweltproblematik umfassend aus einer modernen, lebens- und marktbejahenden Perspektive dargestellt.
Michael Breu ist Journalist. Er arbeitete als Reporter für das St.Galler Tagblatt, war Chefredakteur des Fachmagazins Laborscope, Wissenschaftsredakteur der Webzeitung ETH Life sowie Produzent und Redakteur der täglichen Wissenschaftssendung nano von 3sat. Seit 2011 ist er Wissenschaftsredakteur der Basler Zeitung.
Ökowatch wünscht allen Lesern schöne Feiertage und eine geruhsame Zeit zwischen den Jahren!
Adobe Flash Player nicht installiert oder älter als 9.0.115!
Vielen Dank für Ihr Interesse und die Unterstützung in diesem Jahr! Wir freuen schon uns auf das neue Jahr, das den Ausbau von Ökowatch mit neuen Funktionen bringen wird!
Im GRIN-Verlag ist das Buch "Globalisierung und wirtschaftliche Entwicklung in Brasilien - Armutsreduktion durch Bioethanol?" erschienen, eine Untersuchung, die als Bachelorarbeit der Autorin im Bereich Ökotrophologie entstanden ist.
Prof. Dr. Rolf A.E. Müller vom Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schreibt im Vorwort zum Buch:
"Die Substitution fossiler durch regenerativer Energien wird gewöhnlich als eine strategische Komponente nachhaltigen Wirtschaftens angesehen. Insbesondere die Produktion von Bioethanol wird derzeit als Substitut für Benzin propagiert und in einer Reihe von Ländern erheblich gefördert. Nachhaltigkeit beinhaltet selbstverständlich nicht nur ökologische und soziale Aspekte, sondern auch ökonomische, vor allem den Wohlfahrtszuwachs armer Menschen.
"Maskiert - die Nähe zwischen Blogs und Parteipolitik" betitelte das Magazin den Beitrag, in dem unter anderem eine Verbindung zwischen Ökowatch und der Friedrich-Naumann-Stiftung konstruiert werden soll, die - um es gleich vorwegzunehmen - nicht existiert.
"Maskiert - die Nähe zwischen Blogs und Parteipolitik" betitelte das Magazin den Beitrag, in dem unter anderem eine Verbindung zwischen Ökowatch und der Friedrich-Naumann-Stiftung konstruiert werden soll, die - um es gleich vorwegzunehmen - nicht existiert.
In Teil II fragt Ökowatch heute: Mit welchen Instrumenten arbeitet die Zapp-Redaktion im Beitrag, um aus der nicht vorhandenen Realität das gewünschte Ergebnis ableiten zu können?
Am 28. September war Ökowatch überraschend Thema eines Fernsehbeitrags des Medienmagazins "Zapp" im Norddeutschen Rundfunk.
"Maskiert - die Nähe zwischen Blogs und Parteipolitik" betitelte das Magazin den Beitrag, in dem unter anderem eine Verbindung zwischen Ökowatch und der Friedrich-Naumann-Stiftung konstruiert werden soll, die - um es gleich vorwegzunehmen - nicht existiert.
Der Fernsehbeitrag spricht im Tonfall des Empörungsformats und mit der Hinführung des Zuschauers auf das gewünschte Ergebnis für sich und bietet ein gutes Praxisbeispiel für Methoden, die auch bei der Durchsetzung von interessensgeleiteter Umweltpolitik und generell in der Politik immer wieder beobachtet werden können.
Wir nutzen deshalb im Sinne der Arbeit von Ökowatch die Gelegenheit, am Beispiel des Fernsehbeitrags einige dieser Mittel aufzuzeigen und ins Bewusstsein zu rücken.
Ökowatch hat am 28. September unerwartete Publicity im Medienmagazin "ZAPP" (NDR) erhalten.
Unter dem Titel "Maskiert - die Nähe zwischen Blogs und Parteipolitik" wird eine Verbindung zwischen Ökowatch und der Friedrich-Naumann-Stiftung hergestellt, weil einer von 12 Ökowatch-Autoren Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung ist.
Auf YouTube ist vor kurzem ein Video aufgetaucht, das sich mit dem Thema Klima musikalisch und auf eine Weise beschäftigt, die man so in Deutschland noch nicht gehört hat: "Klimawandel, Klimawandel, wann kommst du endlich an? Wir würden nicht mehr ständig in den Süden fliegen, und jede Menge CO2 sparen".
Ökowatch hat mit Michael Mürle, Inhaber einer Werbeagentur in Pforzheim und Schöpfer des Videos, gesprochen.
Ökowatch: Herr Mürle, seit kurzem gibt es von Ihnen im Netz ein Video zum Thema Klimawandel, das die ketzerische Frage stellt: "Klimawandel, wann kommst Du endlich an?" Wie sind Sie darauf gekommen, ein nicht ganz ernsthaftes Video zum Thema „Klimawandel“ zu drehen?
Die ersten zwei Literaturempfehlungen von Lesern sind bei Ökowatch eingestellt worden. Hier können Sie diese ansehen und auch selbst weitere Literaturempfehlungen einsenden!
Greenpeace hat am 6. Juli 2010 einen Bericht herausgegeben, in dem Unternehmen namentlich aufgefordert werden, ihre Geschäftsbeziehungen mit dem indonesischen Unternehmen Sinar Mas zu beenden. In dem Bericht werden Unternehmen aufgezählt, die dies schon getan haben, andere, die dies noch nicht getan haben, werden aufgefordert, dies zu tun.
Ökowatch hat diese Kampagne unter Beobachtung gestellt, mit folgendem Fokus laut der Ökowatch-Philosophie:
Sind die vorgebrachten Vorwürfe berechtigt und die aufgeführten Daten korrekt?
Wird den Unternehmen ausreichend Zeit zur Prüfung der Vorwürfe und ggfs. zu Anpassungen gegeben?
Werden die Vorwürfe durch die genannten Unternehmen geprüft, bevor eine Kündigung der Lieferverträge in Betracht gezogen wird? Oder reicht die Gefahr einer Imageschädigung schon aus, um Lieferverträge zu kündigen oder auf bestimmte Produktbestandteile wie Palmöl zu verzichten?
Werden den Belangen des Naturschutzes die Belange der Menschen in den Entwicklungsländern gegenübergestellt oder werden diese ignoriert?
24.08.2010, Eingestellt von ökowatch, Kommentieren
Ökowatch hat heute ein Schreiben an die Unternehmen geschickt, die von Greenpeace in einem Bericht vom Juli 2010 aufgefordert worden waren, die Lieferbeziehungen zum Unternehmen Sinar Mas zu kündigen.
Hier ein Auszug aus dem Schreiben:
"Wir hatten Ihrem Unternehmen im Mai einen Fragebogen zum Thema CSR geschickt, in dem unter anderem die Frage gestellt wurde, ob Ihr Unternehmen schon einmal Druck von Nichtregierungsorganisationen ausgesetzt war.
Nun wird Ihr Unternehmen im Greenpeace-Bericht "How Sinar Mas is pulping the planet" aufgefordert, die Lieferbeziehungen zum Unternehmen Sinar Mas zu kündigen.
Ökowatch hat diese Greenpeace-Kampagne unter Beobachtung gestellt und eine internationale Pressemitteilung dazu verschickt.
Dabei werden folgende Punkte in den Fokus gerückt:
- Sind die Vorwürfe zutreffend und können belegt werden?
- Wird den genannten Unternehmen Zeit für die Prüfung der Vorwürfe gegeben?
- Werden die Vorwürfe durch die genannten Unternehmen geprüft, bevor eine Kündigung der Lieferverträge in Betracht gezogen wird? Oder reicht die Gefahr einer Imageschädigung schon aus, um Lieferverträge zu kündigen oder auf bestimmte Produktbestandteile wie Palmöl zu verzichten?
Ökowatch liegen für eine abschließende Beurteilung noch nicht genügend Informationen vor, wie belastbar die jeweils von Sinar Mas und Greenpeace vorgelegten Informationen sind. Uns interessiert aber der Prozess, wie Sie als betroffenes Unternehmen mit dem Thema generell und mit dieser Situation im speziellen umgehen.
Wir möchten Sie deshalb noch einmal um Beantwortung des Fragebogens bitten, falls noch nicht geschehen. Weiterhin bitten wir um eine Information, wie mit der aktuellen Forderung von Greenpeace in Ihrem Unternehmen umgegangen wird."
Der jeweilige Rücklauf der Unternehmen wird zusammen mit den Fragebogenergebnissen bei Ökowatch veröffentlicht.