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1.02.2012, Kommentieren
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Leserbeitrag von Zettel
Seit mehr als zehn Jahren steigt die globale Temperatur nicht mehr, während die CO2-Konzentration in der Atmosphäre Jahr für Jahr zunimmt.
Jetzt kann man sich bei der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), einer Behörde der US-Regierung, die Daten einschließlich des kompletten Jahres 2011 ansehen. Es gibt dort (auf der Startseite etwas nach unten scrollen) eine Tabelle, in der die Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel für die Jahre 2001 bis 2011 tabellarisch aufgelistet sind.
Mit einer Abweichung von + 0,51° Celsius war 2011 das zweitkälteste Jahr dieser Zeitspanne! Nur 2008 war es noch minimal (um 0,01 Grad) kälter. Ein Anstieg ist von 2001 bis 2011 nicht einmal in der Tendenz zu erkennen.
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12.01.2012, Kommentare (1)
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Leserbeitrag von Albert Wiedemann
Die gesamte Energiewendediskussion wird weitgehend an den Fakten vorbei geführt - Fakten und Wissen sind offenbar nicht relevant. Wenn Cem Özdemir in einem Interview mehrfach Watt nicht von Byte unterscheiden kann, zeigt das, wie wenig Sachverstand offenbar auch in der Politik eine Rolle spielt.
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7.10.2011, Kommentieren
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Leserbeitrag von Dr. rer. nat. Ulrich Otto
Dr. Ulrich Otto, Jahrgang 1953, Studium der Physik, Geographie, Geologie, Ökologie und Botanik, Dipl.-Geograph, Promotion zum Dr. rer. nat. Landschaftsökologie. Berufliche Tätigkeit in den Bereichen Klimamodellierung, Hochschullehre, Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsplanung, Fernerkundung, Geo-Infomationssysteme, Umweltverträglichkeit, Anlagensicherheit und Ökologisches Projektmanagement. Früheres Mitglied des BUND, langjährige politische Erfahrung als Kommunalpolitiker der Grünen und aktuell der CDU in den Bereichen Planung, Verkehr, Energie und Umweltschutz.
Umwelt- und Naturschutz sind als Politikfeld heutzutage in aller Munde! Kaum ein im Umweltschutz Engagierter, der nicht wüsste, wie man die Welt retten könnte, angefangen vom Baum in seiner Stadt bis hin zur Rettung des Globus vor der Klimakatastrophe. Jeder weiß heutzutage - oder meint zumindest zu wissen - was Ökologie ist und wie man Nachhaltigkeit als Lebensphilosophie definieren muss. Und wer anderer Meinung dazu ist als die zumeist selbsternannten "Experten", den trifft die schwere Keule der moralischen Verachtung oder die Beschuldigung, zum Untergang der Welt beizutragen.
Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Wie konnte aus einer romantisch-verträumten Bewegung, die sich dem Schutz der Natur verschrieben hatte, eine in weiten Teilen intolerante und zuweilen sogar militante Bewegung werden?
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15.04.2011, Kommentieren
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Leserbeitrag von Uli Scholz
Ich freue mich sehr, auf Facebook auf Ökowatch aufmerksam geworden zu sein. Es wirkt auf mich wie eine Stimme der Vernunft, ein Licht in der Finsternis des Gutmenschentums. Wem die Natur am Herzen liegt, der wird sich wohl von Greenpeace und etlichen Umweltverbänden abwenden müssen.
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13.03.2011, Kommentare (1)
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Leserbeitrag von Ralf Sträter
In Japan hat die Erde gebebt, anschließend verwüstete eine riesige Welle die Pazifikküste des Landes. Viele Menschen starben, noch mehr Menschen verloren ihre Wohnungen. Mir tun die Menschen leid, die jetzt mit dem Wiederaufbau ihrer Existenz beschäftigt sind, die frieren und Hunger haben wegen der zusammengebrochenen Infrastruktur ihrer hochentwickelten Heimat. Jedoch gibt es - für die deutschen Medien - scheinbar Wichtigeres. Denn durch die Naturkatastrophe wurden zwei Kernkraftwerksblöcke beschädigt, japanische Fachleute sind aktuell dabei, Schlimmes zu verhindern. Augenscheinlich haben die deutschen Medien nichts besseres zu tun, als "Atom-Experten" zu befragen.
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7.03.2011, Kommentieren
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Leserbeitrag von Ralph Bärligea
Wie alle planwirtschaftlichen Maßnahmen schadet auch das neue E10 Benzin der Umwelt und schmälert den Wohlstand der Gesellschaft. Trotz Konsumentenboykott soll das neue Schrott-Benzin E10 jetzt mit Gewalt gegen den Willen von Anbietern und Konsumenten eingeführt werden, begleitet durch sogenannte „Informationskampagnen“, die entweder staatlich subventioniert oder staatlich erzwungen sind. Es handelt sich dabei um Propaganda, denn nichts, was man über das neue E10 Benzin sagt, stimmt.
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19.12.2010, Kommentare (1)
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Leserbeitrag von Ralf Sträter
Es ist inzwischen ein heilloses Durcheinander, im Spiegel vom 1. April 2000 - das Datum mag ein Zeichen gewesen sein, am ersten April erzählt man ja traditionell viel Unsinn - verkündete der Deutsche Klimaforscher und Lautsprecher Mojib Latif noch „So richtig kalte Winter mit Schnee und Frost wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben!“. Bis Mitte dieses Monats Dezember 2010 habe ich persönlich, ohne Klimaforscher zu sein, im Schweiße meines Angesichts im milden Klima Dortmunds etwa 25 Zentimeter der globalen Erwärmung weggeschippt, die sich auf dem Gehweg niedergelassen hat.
Es mögen jetzt viele Menschen sagen, Latifs Prognose sei falsch gewesen, denn 25 Zentimeter sind für Dortmund nach gemeingültiger Definition "viel Schnee", das sollte die Klimaforscher etwas leiser werden lassen. Aber nix da, die Rheinische Post vom 14.12.2010 berichtet vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung:
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12.11.2010, Kommentare (4)
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Leserbeitrag von Wilfried Heck
Jede Windkraftanlage hält mit der gleichen Leistung, mit der sie elektrischen Strom erzeugt, den Wind auf. Das ist grundsätzlich als Eingriff in das lokale Klima zu bewerten. Je mehr Windkraftanlagen, desto wirksamer. Wie ist dieser Eingriff zu bewerten?
Offensichtlich ist, daß sich mit der Verminderung der Windgeschwindigkeit der Luftaustausch reduziert. In Städten und Ballungsgebieten mit ihren Bauwerken - sie repräsentieren eine sehr hohe Rauhigkeit der Erdoberfläche - ist das ein bekanntes und in der Planung zu berücksichtigendes Problem. Besonders im Zusammenhang mit der Feinstaubdiskussion. Diese Erkenntnis hat sich in der Planungsdiskussion bisher nicht auf das (noch) freie Land ausgeweitet.
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8.09.2010, Kommentare (2)
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Leserbeitrag von Christel Happach-Kasan
Dieser Beitrag ist eine Reaktion auf den Artikel "Die mit dem Salat tanzt", der in den "Lübecker Nachrichten" vom 29./30. August 2010 erschienen ist.
Die Autorin zeichnet ein Zerrbild, geprägt von Sozialromantik und Esoterik und fern der Lebensrealität.
1. Vor hundert Jahren war das Leben auf dem Bauernhof in keiner Weise in Ordnung: Die Arbeit war knüppelhart, es gab keine Mechanisierung, Pilz- und Insektenbefall bedrohten die Ernte und minderte deren Qualität, Pilzgifte belasteten die Gesundheit von Mensch und Vieh. Damals lebten etwa zwei Milliarden Menschen auf der Erde, von denen die Hälfte hungerte. 60 % der Menschen arbeiteten in Deutschland in der Landwirtschaft, heute sind es etwa 3 %. Soll das die Zukunft sein, die wir anstreben?
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14.07.2010, Kommentieren
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Leserbeitrag von Bert Stoltefuss
Es klingt wie aus einem Horrorfilm: Im belgischen Flandern sollen Leichen demnächst in Kalilauge aufgelöst werden. Nicht, um polizeiliche Ermittlungen zur Todesursache zu behindern, nein, der Klimaschutz ist der Grund: Bei der sogenannten Hydrolyse, bei der die Toten unter Druck sowie auch bei großer Hitze in Lauge aufgelöst werden, soll Energie gespart werden und weniger CO2 entstehen als bei einer Feuerbestattung. Die flüssigen Reste sollen dann durch eine Kanalisation abgeleitet werden.
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7.07.2010, Kommentieren
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Leserbeitrag von Petra Werbinsky
Die Europäische Union will den Klimawandel mit den sogenannten "20-20-20-Zielen" bekämpfen. Demnach gelten bis zum Jahr 2020 die folgenden europaweiten Vorgaben:
* 20 % weniger Treibhausgasemissionen * 20 % Anteil an erneuerbaren Energien * 20 % mehr Energieeffizienz
Der dänische Statistiker und Leiter des Copenhagen Consensus Centre, Björn Lomborg, hält diese Politik für einen teuren und folgenschweren Fehler. In einem jetzt in der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ erschienenen Artikel erläutert Lomborg, warum.
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24.06.2010, Kommentieren
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Leserbeitrag von Daniel Rosenthal
Das kommunistische Nordkorea will laut einem Artikel auf freiewelt.net eine befürchtete Hungersnot mit Hilfe freier Marktwirtschaft abwenden. In dem Artikel heißt es: "Die kommunistische Regierung Nordkoreas hat die bisherigen Beschränkungen für private Märkte aufgehoben, weil sie hofft, so eine Hungersnot großen Ausmaßes abwenden zu können. Unter anderem dürfen nicht länger nur Frauen über 40 auf den bisher nur widerwillig geduldeten privaten Märkten einkaufen, das Sortiment der Waren, die dort verkauft werden dürfen, wurde erweitert und die Ladenschlusszeiten wurden aufgehoben.
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23.06.2010, Kommentare (1)
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Leserbeitrag von Christian Wagner
Die staatliche Förderung des Solarstroms bringt für große Stromverbraucher in der Industrie und für Privatkunden in Kürze deutliche Preiserhöhungen. Das schreibt der Energiepolitik-Experte Klaus Stratmann im „Handelsblatt“. Laut den Schätzungen der Verbraucherzentralen dürften die Strompreise allein im kommenden Jahr durch die Ökostrom-Förderung um zehn Prozent steigen. Der größte Kostentreiber sind dabei die Photovoltaikanlagen.
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