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10.06.2011, Kommentare (4)
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In Australien leben mehr als 1,2 Millionen wilde Kamele, die beim Rülpsen auch Methan ausstoßen. Jetzt wird ihnen deshalb der Kampf angesagt, wie der Focus unter Berufung auf die dpa berichtet: "Mit dem Abschlachten rülpsender Kamele will Australien zur Klimarettung beitragen. Der Vorschlag, für die getöteten Paarhufer CO2-Zertifikate auszugeben, kommt nächste Woche ins Parlament und hat schon Zuspruch von allen Parteien. „Die Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen“, sagte der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus, am Donnerstag."
Ökowatch meint:
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8.06.2011, Kommentieren
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Der Totalitarismus-Forscher Wolfgang Wippermann hat in einem Gespräch mit dem Focus angesichts eines aktuellen Berichts des wissenschaftlichen Beirats, der die Bundesregierung in Klimafragen berät, vor dem Entstehen einer Klimadiktatur gewarnt. "Nichts weniger als einen „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ haben jetzt neun deutsche Professoren vorgelegt. Sie bilden den „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) und wollen den „fossilnuklearen Metabolismus“ (Stoffwechsel) der Industriegesellschaft beenden und eine „klimaverträgliche Weltgesellschaft“ schaffen. Ihre Strategien, so attestieren sie sich selbst, „unterscheiden sich somit von der inkrementellen Politik des kurzfristigen Krisenmanagements und der stets aufschiebenden Kompromissfindung“.
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7.06.2011, Kommentieren
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Bei den ScienceBlogs macht GeoGraffitico auf das wachsende Problem des Hungers durch den Klimawandel aufmerksam. Dass diese Risikokomponente eines sich wandelnden Klimas losgelöst von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den betroffenen Ländern diskutiert wird, ist nicht sonderlich neu, obwohl Hungerkatastrophen in der Vergangenheit nie allein aufgrund von Naturextremen, sondern stets im Verbund mit wirtschaftlicher Unterentwicklung und mangelnder Infrastruktur, politischer Instabilität sowie protektionistischen Maßnahmen auftraten.
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6.06.2011, Kommentieren
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Vier Theorien kursieren derzeit über die Entstehung des Darmkeims EHEC: Die wenig wahrscheinliche Theorie, dass es sich um einen terroristischen Anschlag handeln könnte, die Vermutung, dass die Keime durch die unsachgemäße Anwendung von Antibiotika entstanden sind, die Hypothese, dass fäkalverseuchtes Wasser auf die Felder gelangt ist und die Theorie, dass die Keime aus Biogasanlagen stammen.
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3.06.2011, Kommentieren
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Die Siemens-Postille “Pictures of the Future” schaue ich immer wieder gerne durch. Weil der krampfhafte Versuch, über das nicht zu berichten, mit dem man wirklich Geld verdient, mittlerweile absurd-komische Züge annimmt. Auf der Hannover-Messe ist man wenigstens ehrlich und zeigt die Anlagen- und Kraftwerkstechnik für den konventionellen Bereich, sprich vor allem für die Gewinnung und Nutzung fossiler und sonstiger mineralischer Ressourcen aller Art. In “Pictures of the Future” dagegen ist alles nur noch Öko. In den kommenden 30 Jahren, so die Botschaft, schafft sich Siemens einfach ab. Die PR-Abteilung würde natürlich sagen “Wir erfinden uns immer neu!”. Tja, wenn PR-Leute etwas erfinden, ist es eben meistens unbelastet von jeglichem Bezug zur Realität.
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1.06.2011, Kommentieren
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Katzenfreunde aufgepasst! Laut einer Studie des Unternehmens Climate Partner sind Ihre felligen Freunde eine ganz besonders große Gefahr für den Planeten. Die Bild schreibt unter Berufung auf das Gesundheitsmagazin Healthy Living: "Allein für die Herstellung von Tiernahrung und deren Verpackung fällt bei Katzen pro Jahr rund eine Tonne CO2 an. Die Müllentsorgung von Futterdosen und Katzenstreu bei Wohnungshaltung belastet das Klima mit weiteren 1250 kg Kohlenstoffdioxid. Dazu kommt der Wasserverbrauch für die Reinigung des Katzenklos."
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27.05.2011, Kommentieren
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Ist es möglich und richtig, die ganze Welt mit einer „Großen Transformation" atom- und kohlefrei zu machen? Eine Warnung vor neu aufgelegtem jakobinischen Denken.
Der Aufsatz von Fritz Vahrenholt ist auf Welt Online erschienen. |
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26.05.2011, Kommentieren
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Mikronesien versucht mit rechtlichen Mitteln, den Betreiber eines Kohlekraftwerks in Tschechien zu zwingen, seine Anlagen zu modernisieren, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Unterstützt wird der Inselstaat bei seinem Vorhaben von der Organisation Greenpeace. Mikronesien nutzt dabei das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung in Tschechien, laut dem auch Einwände aus dem Ausland berücksichtigt werden können. Bislang haben aber nur Nachbarstaaten wie Deutschland und Österreich davon Gebrauch gemacht. Mikronesien fürchtet jedoch die Zerstörung ganzer Inseln durch einen steigenden Meeresspiegel, der nach Ansicht vieler Wissenschaftler durch menschengemachte Klimaveränderungen verursacht wird, deren Ursache wiederum ein hoher CO2-Ausstoß sein soll.
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25.05.2011, Kommentieren
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Auf zwei Internetseiten veröffentlicht der BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein Thesen zum "Industrielobbyismus" des Autorenduos Maxeiner & Miersch und weiterer Personen und Organisationen. Ökowatch wünscht viel Freude bei der Lektüre und enthält sich jeden Kommentars.
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19.05.2011, Kommentieren
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Winand von Petersdorff hat sich in der FAZ in einem Kommentar mit dem Titel "Die herzliche Ökodiktatur" mit dem Problem auseinandergesetzt, dass der Zwang zur Nachhaltigkeit zu staatlichen Eingriffen führt, die die Prinzipien von Freiheit und Demokratie gefährden. In dem Artikel heißt es: "[...] Konkret wird der Ministerpräsident (Anmerkung von Ökowatch: Winfried Kretschmann) dann beim Energiekonzern ENBW, an dem das Land eine Minderheit hält. Er muss zum Ökostromanbieter umgebaut werden, das ist das klare Ziel. Kretschmanns Umweltminister entwirft schon die Unternehmensstrategie: Der Energiekonzern ENBW könnte sein Stromnetz verkaufen, um die Erträge in Ökoenergie zu investieren. Das ist nicht mehr harmlos: Kaum im Amt, beginnt schon die mentale Verstaatlichung von Konzernen, an denen das Land nicht die Mehrheit hält.
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16.05.2011, Kommentieren
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Und ewig sterben die Wälder
Ein Film von Michael Miersch und Tobias Streck
Dienstag, 17. Mai 2011 um 20.15 Uhr auf arte Wiederholung: 26. Mai 2011 um 10.00 Uhr
Der Wald stirbt. Davon waren vor 30 Jahren fast alle Deutschen überzeugt, von der Grünen-Politikerin Petra Kelly bis zum damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. “Der Spiegel” verkündete: “Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima.” Der “Stern” schrieb: “Die Reihen der Bäume lichten sich wie Armeen unterm Trommelfeuer.” Und der prominente Naturschützer Hubert Weinzierl war sich sicher: “Das Sterben der Wälder wird unsere Länder stärker verändern als der Zweite Weltkrieg.” Auch Filmemacher Michael Miersch glaubte seinerzeit an die katastrophalen Fehlprognosen.
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11.05.2011, Kommentieren
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Die Organisation Greenpeace warnt angesichts des anstehenden CSS-Gesetzes vor CO2-Endlagern unter dem Meer. Diese könnten das Grundwasser gefährden, so die Organisation. "Durch die CO2-Verpressung findet im Umkreis von bis zu 50 Kilometern eine Druckerhöhung statt, die dazu führen kann, dass salziges Wasser aus den Hohlräumen der Lagerstätten verdrängt wird und das Grundwasser verunreinigt. Besonders problematisch ist auch die weitaus kompliziertere Überwachung von CO2-Endlagern unter dem Meer. Kommt es zu Leckagen, stellt das CO2 eine direkte Gefährdung für die Meeresumwelt dar", heißt es auf der Internetseite stromauskunft.de.
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10.05.2011, Kommentieren
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Das Internetportal Novo-Argumente hat die deutsche Übersetzung einer Rezension von James Lovelocks Buch "The Vanishing Face of Gaia: A Final Warning" veröffentlicht. Der Rezensent Rob Lyons stellt in diesem Zusammenhang auch die Ursprünge der Gaia-Theorie dar und weist darauf hin, dass viele Anhänger dieser Theorie erklärte Gegner der Demokratie sind und das menschliche Bevölkerungswachstum gerne begrenzen würden.
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3.05.2011, Kommentieren
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Lange haben wir nicht warten müssen, bis die ewigen Warner vor der Klimakatastrophe die Tornadoserie in den USA zum Anlass nehmen, einen Zusammenhang zwischen diesen Naturkatastrophen und der alarmistischen Sichtweise des Klimawandels herzustellen. So berichten etwa die „Klimaretter“ über die Ereignisse in den USA und ergänzen hierzu mit den üblichen apokalyptischen Worten:
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