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29.08.2012, Kommentieren
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Lebens- und Futtermittel enthalten mehrheitlich keine Produkte aus der Gentechnologie
Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist weltweit auf dem Vormarsch. Inzwischen wird auf einer Fläche von 160 Millionen Hektar grüne Gentechnologie betrieben. Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gemäss der Internationalen Agro-Biotech-Agentur Isaaa stammen global 73 Prozent der Soja-, 74 Prozent der Baumwoll-, 31 Prozent der Mais- und 25 Prozent der Rapsernte von gentechnisch veränderten Pflanzen. Deshalb überrascht, dass es der Schweiz seit 2008 gelingt, auf dem Weltmarkt Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Bestandteile einzukaufen und einzuführen. Das zeigt die Statistik des Bundesamtes für Landwirtschaft.
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28.08.2012, Kommentieren
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Autorenbeitrag von Michael Breu, Bern
«Risiken gering, Potenzial nicht genutzt» – wie das NFP 59 die grüne Gentechnologie sieht
Das Nationale Forschungsprogramm Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen (NFP 59) hat keine Gesundheits- oder Umweltrisiken festgestellt. Der wirtschaftliche Nutzen der grünen Gentechnologie sei für die Schweizer Landwirtschaft unter den heutigen Bedingungen jedoch bescheiden. Das erklärten gestern Dirk Dobbelaere, Präsident der NFP-59-Leitungsgruppe und Professor für molekulare Pathologie an der Universität Bern, sowie Thomas Bernauer, Delegierter des Nationalen Forschungsrates und Professor am Zentrum für vergleichende und internationale Studien der ETH Zürich, bei der Präsentation des Schlussberichts in Bern.
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22.08.2012, Kommentieren
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Autorenbeitrag von Michael Breu, Zürich
Das Nationale Forschungsprogramm 59 hat gentechnisch veränderten Weizen intensiv unter die Lupe genommen
Der Weizen ist nach der Gerste das zweitälteste Produkt der Getreidezucht. Die ältesten Funde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 Jahren vor unserer Zeitrechnung und stammen aus Nordafrika. Der heutige Weizen geht aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor; die ersten angebauten Weizenarten waren Einkorn und Emmer. Biologisch gehört der Weizen zur Familie der Süssgräser der Gattung Triticum. Neben Mais und Reis ist Weizen heute das am dritthäufigsten angebaute Getreide der Welt; global werden 670 Millionen Tonnen produziert; China, Indien und die USA sind die Hauptproduzenten. Die Schweiz nimmt mit einer Produktionsmenge von 520 000 Tonnen (Stand 2011) Weizen eine unbedeutende Rolle ein. Dennoch ist der Weizenanbau für die Schweizer Landwirtschaft von grosser Bedeutung. Bereits seit den 1850er-Jahren versucht die landwirtschaftliche Forschung, den Ertrag zu steigern. Die speziell auf die Schweiz zugeschnittenen Linien «Mont-Calme XXII», «Plantahof», «Rothenbrunner» und «Strickhof» sind Produkte aus diesen Bestrebungen, wie Dario Fossati von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau in Changins in einer Übersichtsarbeit im Fachblatt «Agrarforschung» festhält.
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2.07.2012, Kommentieren
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Genetisch veränderte Moskitomännchen erfolgreich ausgesetzt
Die Idee ist raffiniert: Die Männchen der Stechmücken werden künstlich impotent gemacht, um die Vermehrung zu stoppen und damit die Ausbreitung von Tropenkrankheiten einzudämmen. Bereits in den 1970er-Jahren zeigten Forscher um Alan S. Robinson in El Salvador und im ostafrikanischen Sansibar, dass Insekten, die durch Radioaktivität steril wurden, erfolgreich im Kampf gegen Malaria, Schlafkrankheit und Denguefieber eingesetzt werden können. 2004 entwickelte der ausgebildete Insektenkundler im Auftrag der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Technik weiter, mit dem Ziel, die Malaria in Afrika auszurotten.
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25.06.2012, Kommentieren
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Der «goldene Reis» steht vor der Zulassung: Ende 2013 soll er auf den Philippinen angebaut werden
Es war an einem verregneten Herbsttag vor sieben Jahren, als Vernon L. Smith ins Fettnäpfchen trat. Das Geld der Reichen, Big Money, sei eine gute Sache, denn auch auf der Bank arbeite es für die ganze Gesellschaft und helfe dabei, dass die Armut reduziert werde. Globalisierungskritiker warfen dem Kapitalmarktforscher und Wirtschaftsnobelpreisträger postwendend einen schamlosen Umgang mit dem Thema Armut vor. Dabei wurde der Experimentalökonom aus Virginia schlicht falsch interpretiert.
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7.02.2012, Kommentieren
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Indische Landwirte sind aufgrund von ausbleibenden Keimlingen ihrer Baumwollaussaat aufgebracht, berichtet Salem News. Für viele Landwirte bedeute dies der wirtschaftliche Ruin. Die alarmierende Selbstmordrate indischer Landwirte stehe, so Salem News, in diesem Zusammenhang. Die von den Landwirten verwendeten genetisch veränderten (GV) Baumwollsamen stammen vom amerikanischen Unternehmen Monsanto.
Ursache für die ausbleibenden Keimlinge scheint ein reger Handel mit gefälschten Monsanto-BT-Baumwollsamen von Monsantos Verkaufsagenten zu sein. Obgleich dies durch mehrere Quellen belegt wird, so Salem News, unternähme die Regierung und das Landwirtschaftsministerium nichts.
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29.11.2011, Kommentieren
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ZEIT Online berichtet über gewalttätige Übergriffe auf zwei Versuchsstandorte der Universität Rostock. Nach Angaben des Zeitblogs nahm bei diesen Übergriffen das Ausmaß an Gewalt eine neue Dimension an:
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31.10.2011, Kommentare (1)
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n-tv berichtet, dass BASF die Lebensmittelzulassung für die gentechnisch veränderte Kartoffelsorte "Fortuna" beantragt hat, die gegen Kraut- und Knollenfäule resistent sein und "extra lange Pommes" ermöglichen soll.
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25.10.2011, Kommentieren
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In einem Interview des Yale environment360, herausgegeben von der Yale School of Forestry & Environmental Studies, erläutert der Umweltaktivist Mark Lynas, weswegen er in seinem neuen Buch "The God Species: Saving the Planet in the Age of Humans" eine Position in der Umweltschutzdebatte einnimmt, die seinen bisherigen Veröffentlichungen widersprechen. Wetterte Lynas noch vor zwei Jahren gegen Gentechnologie und Atomenergie, so schreibt er heute in seinem Buch:
“We cannot afford to foreclose powerful technological options like nuclear, synthetic biology, and genetic engineering because of Luddite prejudice and ideological inertia."
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2.08.2011, Kommentieren
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Das Nachrichtenportal "MVticker" berichtet: "Jürgen Suhr, Landesvorsitzende der Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern, reagierte kritisch auf die Forderungen von Inge Broer, Pflanzen-Gentechnikerin aus Rostock, die erklärte, dass die Forschung im Bereich der sogenannten grünen Gentechnik für die Zukunft einer nachhaltigen Landwirtschaft unverzichtbar sei. „Die Gentechnik ist keine Lösung für den weltweit steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln“, hält Suhr dagegen. „Sie ist vielmehr Bestandteil des Problems. Gentechnik ist eine nicht regulierbare, nicht rückholbare Risikotechnologie. Die drängenden Probleme dieser Welt können aber nicht mit unbeherrschbaren Experimenten gelöst werden. Wir haben jetzt den Ausstieg aus der Atomenergie geschafft, wir werden auch den Ausstieg aus der Agrogentechnik bewerkstelligen.“(...)"
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12.07.2011, Kommentieren
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Der Vorstandschef von Syngenta, Mike Mack, hat am 12. Juli 2011 in der FAZ ein Interview gegeben, in dem er seine Sicht auf Gentechnik, Kernenergie und die Bedeutung von Märkten für die Entwicklung der Landwirtschaft in Europa und den Entwicklungsländern beschreibt.
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24.06.2011, Kommentare (1)
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27.05.2011, Kommentieren
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Diverse Medien haben vor einigen Tagen berichtet, der UN-Menschenrechtsausschuss sehe gentechnisch veränderte Pflanzen als Verstoß gegen die Menschenrechte an. Wie jetzt bekannt wurde, handelte es sich dabei um eine Falschmeldung. Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte hat lediglich auf eine Klage zweier Anwohner aus Mecklenburg-Vorpommern hin, die durch Versuchsfelder mit gentechnisch veränderten Pflanzen ihr "Menschenrecht auf Gesundheit" gefährdet sahen, die Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, im nächsten periodischen Bericht die eingeleiteten "Maßnahmen zum Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit Lebensmitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen darzustellen."
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4.05.2011, Kommentieren
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Der MDR berichtet: "Die Oppositionsfraktionen Linke, SPD und Grüne sind am Mittwoch im Sächsischen Landtag mit einem Antrag zum Verbot der grünen Gentechnik in Sachsen gescheitert. Die Koalitionsfraktionen FDP und CDU lehnten das Ansinnen mit ihrer Mehrheit ab. In ihrem Antrag hatte die Opposition ein völliges Verbot des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen gefordert."
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