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3.05.2011, Kommentieren
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Lange haben wir nicht warten müssen, bis die ewigen Warner vor der Klimakatastrophe die Tornadoserie in den USA zum Anlass nehmen, einen Zusammenhang zwischen diesen Naturkatastrophen und der alarmistischen Sichtweise des Klimawandels herzustellen. So berichten etwa die „Klimaretter“ über die Ereignisse in den USA und ergänzen hierzu mit den üblichen apokalyptischen Worten:
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18.04.2011, Eingestellt von Benny Peiser, Kommentieren
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2005 verkündeten die Vereinten Nationen, das Klima könnte nun erneut gravierend eingreifen in die Kulturgeschichte: Bis 2010 könnten 50 Millionen Menschen wegen der Erderwärmung auf der Flucht sein, erklärten das Uno-Umweltprogramm (Unep) sowie die Universität der Vereinten Nationen (Unu) 2005. Doch jetzt distanziert sich die Uno gegenüber SPIEGEL ONLINE von der Prognose: “Dies ist keine Unep-Vorhersage”, hieß es auf Anfrage. Die entsprechende Mitteilung auf der Unep-Internetseite wurde gelöscht. Offizielle Statistiken zeigen, dass die Bevölkerung in angeblichen Gefahrenregionen sogar wächst. Und vorhergesagte Umweltkatastrophen sind bislang nicht eingetreten.
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11.04.2011, Eingestellt von Peter Heller, Kommentare (1)
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Beim Anblick der fraktal anmutenden Strukturen eines großen Chemiewerkes stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob man denn immer ganz genau weiß, in welchem Rohr welches Produkt fließt oder fließen sollte. Im Verlauf der Jahrzehnte gehen schließlich Dokumente und Pläne verloren, Betriebszustände werden umgestellt, das Personal ändert sich. Bei der Rundfahrt durch die Anlage, die mit mehr als 500 Hektar viel zu groß für einen Rundgang ist, konnte der Vertreter des Unternehmens angesichts dieser Anmerkung sein Schmunzeln nicht verbergen. Ja, so räumte er ein, Informationsverluste dieser Art geschähen durchaus – und nicht einmal selten. Wenn niemand mehr da sei, von den alten Hasen, in deren Köpfen die erforderlichen Kenntnisse noch steckten, dann bliebe oft nur eine Möglichkeit: Man müsse die Leitungen abgehen, um zu sehen, woher sie kommen und wohin sie führen.
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6.04.2011, Kommentare (2)
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Zehntausende gehen hierzulande gegen die gefühlte Gefahr der Kernkraft auf die Straße, während die wahre menschliche Tragödie es bislang kaum auf ein Protestplakat geschafft hat. Deutsche haben, geht es um das Thema Bioenergie, bestenfalls Angst um die Motoren ihrer Autos. Dahinter endet für die meisten der Blickwinkel für die Probleme der Förderung erneuerbarer Energieträger.
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28.03.2011, Kommentare (1)
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Es war nicht schwer zu erkennen und alle, von Sigmar Gabriel bis Guido Westerwelle, haben es sofort verstanden: Es ist das Thema Kernenergie, dem die Grünen ihre Wahlerfolge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verdanken. Ein grüner Bundeskanzler ist mittelfristig nicht länger unvorstellbar. Mit anderen grünen Forderungen dürfte kein Blumentopf zu gewinnen sein: Ob es der ständige Ruf nach noch mehr Frauenquoten ist, die Forderung eines Verbots von Süßigkeitenwerbung, einer Abschaffung der Gymnasien oder eines Verbots von Motorrollern oder der in der Grünen Jugend artikulierte Wunsch nach einem Verbot des motorisierten Individualverkehrs (Baden-Württemberg und Autos, war da nicht was?): Solche Ideen sind nicht mehrheitsfähig und gehen am Bürgerwillen eher vorbei, als dass sie ihn berücksichtigen.
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25.03.2011, Kommentieren
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Dass der von der Bundesregierung forcierte Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger für die Stromerzeugung ein billiges Unterfangen wird, glauben inzwischen nur noch wenige. Allein der Ausbau der Übertragungsnetze dürfte nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur bis zu 5 Mrd. Euro kosten. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht und der teure Spaß fängt erst richtig an.
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15.03.2011, Kommentieren
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Die neu entflammte Debatte um die Sicherheit der Atomkraft rückt auch die Frage nach der Zukunft der deutschen Steinkohle wieder in den Fokus, deren Ende als Energiequelle zum Jahr 2018 eigentlich beschlossene Sache ist. „Wir sehen eine Bestätigung unserer bisherigen Linie: Hier zeigt sich, dass es ausgesprochen risikoreich ist, in der Energiepolitik so stark auf Atomkraft zu setzen und den heimischen Energieträger Kohle so außer Acht zu lassen, wie es die Bundesregierung gemacht hat“, erklärte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, auf NRZ-Anfrage.
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14.03.2011, Kommentieren
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In einem Statement zur Erdbebenkatastrophe in Japan hat der Präsident des European Economic and Social Committee die Naturkatastrophe als Fingerzeig von „Mutter Natur“, jetzt erst recht gegen den Klimawandel zu Felde zu ziehen, bezeichnet. Schließlich seien viele Länder, die dem Klimawandel ausgesetzt wären, jetzt auch von den Folgen des Erdbebens betroffen. Ein rationales Kalkül führt jedoch genau zur gegenteiligen Schlussfolgerung. Das Erdbeben im Pazifik hat gezeigt, wie verletzlich die Menschen gegen reale Bedrohungen der Natur sind, dass also eine Anpassung an die Folgen von Naturkatastrophen und die Vorsorge gegenüber deren Folgen das Gebot der Stunde ist. Dabei steht die Verwendung der knappen Ressourcen gegen das Phantom des Klimawandels in direkter Konkurrenz zu den Ressourcen, die dringend in die Überwindung der Folgen von Naturkatastrophen geleitet werden müssten.
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9.03.2011, Kommentieren
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Achgut-Leser H.M. schreibt: Helmut Schmidt hat seine Rede zum Festakt der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft auch in seinem Hausblatt (Die Zeit) veröffentlicht. Wenn man aber die hier interessierenden Passage nachliest, nämlich wo er auf die englischen Quellen des IPCC zu sprechen kommt, dann fehlt plötzlich jeder Hinweis auf Wissenschaftsbetrug. Auch seine klare Einsicht, daß die Klimapolitik der Staaten keine wissenschaftliche, sondern nur eine politische Grundlage hat, ist ohne Einfügung von Auslassungszeichen einfach verschwunden:
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8.03.2011, Kommentare (1)
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…obwohl mein Auto E10 problemlos vertragen würde. Denn Superbenzin mit 10% beigemischtem Bioethanol ist ein minderwertiges Produkt. Es enthält je Liter etwa 2% weniger Energie als das bisherige E5. Umgerechnet auf einen Preis von 1,50 Euro entspräche das einem Wertunterschied von 3 Cent. Hinzu tritt die oft unterschätze Komplexität einer analogen Verbrennungskraftmaschine. Wieviel man letztendlich von einem zwar teureren, aber klopffesteren Kraftstoff verbraucht, hängt neben dem Energieinhalt auch von der Einstellung des Motors und dem individuellem Fahrprofil ab. Es lassen sich kaum allgemeingültige Regeln aufstellen, aber mein Selbstversuch der vergangenen Woche, bei dem ich mehrere hundert Kilometer auf allen Straßenkategorien zurückgelegt habe, zeigte es eindeutig: Für mich lohnt sich Super Plus auch bei einer Preisdifferenz von 6 Cent pro Liter, wie sie an meiner Stammtankstelle besteht.
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4.03.2011, Kommentieren
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"Seit Anfang des Jahres werden die Bundesbürger vom Gesetzgeber dazu genötigt, einen Kraftstoff namens „E10“ zu tanken. Das soll das Klima schützen, weil der darin enthaltene Ethanolanteil beispielsweise aus Weizen, Mais und Zuckerrüben stammt und angeblich die Kohlendioxid-Emissionen senkt. Aber das ist überaus zweifelhaft. Nach Ansicht vieler Fachleute werden durch die Umstellung auf E10 unter dem Strich mehr Klimagase erzeugt als eingespart. Auch viele weitere Folgen der Biowelle im Tank sind ökologisch und ökonomisch irrsinnig. Riesige Monokulturen von Treibstoffpflanzen treten in Konkurrenz zur Nahrungsmittel-Erzeugung", schreiben Maxeiner und Miersch in diesem Beitrag auf Welt online.
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2.03.2011, Kommentieren
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Warnungen vor dem Ende der Rohstoffe gibt es schon seit Beginn ihrer Nutzung durch den Menschen. Über „Peak Oil“, dem Überschreiten eines globalen Fördermaximums von Erdöl, wird seit Jahrzehnten immer wieder neu orakelt, kürzlich sogar von der Bundeswehr. All diese pessimistischen Prognosen eint das mangelnde Verständnis von Marktprozessen und die Unfähigkeit des Denkens über den eng begrenzten Horizont der betrachteten Rohstoffe hinaus. Steven Horowitz erläutert, weshalb die Furcht vor dem Ende der Ressourcen nur begründet ist, wenn der Rohstoffpreis nicht Anbietern und Nachfragern gleichermaßen das Signal zur Suche nach Rohstoffsubstituten geben kann. Funktioniert der Preismechanismus, lösen steigende Preise bei Anbietern Anreize zur Suche nach neuen Lagerstätten und Technologien zur kostengünstigeren Exploration und Vermarktung aus.
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23.02.2011, Eingestellt von Steffen Hentrich, Kommentieren
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Die Zeiten, in denen mit Nutzen-Kosten-Analysen klimapolitische Maßnahmen bewertet wurden, indem sorgfältig Klimaschäden gegen wirtschaftliche Kosten der Klimapolitik abgewogen wurden, sind offenbar vorbei, zumindest für das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dort kommt man in einem jüngst vorgestellten Gutachten zu der Erkenntnis, dass eine Verschärfung der europäischen Klimaschutzziele ungeachtet der weltweiten Reaktion auf die Politik eine Wachstumgarantie bieten würde. Mit anderen Worten, die Potsdamer Wissenschaftler sind der Meinung, dass wir eigentlich gar keinen Klimawandel brauchen, um eine rigide Klimapolitik rechtfertigen zu können, denn die Maßnahmen würden sich allein wegen der angestoßenen Investitionen, der Lern- und Innovationseffekte auszahlen, ganz gleich, ob damit tatsächlich Schäden vermieden werden.
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