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9.02.2012, Kommentare (1)
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In der heutigen taz kritisiert ein Experte von Greenpeace die Landesregierung von Baden-Württemberg für das geplante Zurückrudern beim Klimaschutzziel des Bundeslandes. Dies wird mit höheren Kohlendioxidemissionen aufgrund des Atomausstiegs begründet. Weil jedoch die Energiewirtschaft dem europäischen Emissionshandel unterliegen würde, somit also ein europäischer Deckel für die Emissionen bestünde, so der Mann von Greenpeace, wäre eine Zielkorrektur nicht nötig.
Diese Kritik offenbart eher unfreiwillig die Absurdität der aktuellen Klimapolitik und deren Wahrnehmung durch Greenpeace: Obwohl es europäische Minderungsziele im Rahmen des Emissionshandels gibt, die jeweils europaweit durch den Handel zwischen den Emittenten erfüllt werden, beziehen die einzelnen Bundesländer die am Emissionshandel beteiligten Anlagen mit in regionale Klimaschutzprogramme ein. Damit wird der Sinn des Emissionshandels, die Reduzierung der Emissionen zu möglichst geringen Kosten zu erreichen, geradezu auf den Kopf gestellt.
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8.02.2012, Kommentieren
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Dirk Maxeiner schreibt heute bei der Achse des Guten: "Das wissenschaftliche Gebäude, das um das Dogma der globalen Erwärmung errichtet worden ist, erinnert mich mehr und mehr an eine Wellblechhütte, die wackelt und bei der es an jeder Ecke reinzieht. Und weil das so ist, muss ständig eine neuer Stützbalken eingezogen und das Dach geflickt werden, damit das Ding nicht zusammenkracht. Und bei jedem Windstoß muss einer vom Potsdam-Institut raus ins Kalte und die morschen Balken festhalten.
Inzwischen haben wir so so eine Art Klima-Favela, häßlicher und schiefer gehts fast nimmer. Sehr schön ist das an den Meldungen abzulesen, die gegenwärtige bittere Kälte habe ihre Ursache in der globalen Erwärmung. Vor zehn Jahren haben sie noch prophezeit, das es keine kalten Winter mehr geben würde, jetzt wissen sie ganz genau, warum es sie trotzdem noch gibt."
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7.02.2012, Eingestellt von Redaktion, Kommentare (1)
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Der Brennstoff Thorium scheint zur Zeit wieder in aller Munde, nachdem 1989 der erste Prototyp eines Thorium-basierten Kraftwerks in Hamm-Uentrop in die Mühlen der Politik geriet und abgeschaltet wurde.
Auch wenn die Technologie vielversprechend klingt, so ist doch zu hoffen, dass diesmal die Suche nach der richtigen Energieform nicht mehr der sprunghaften und ressourcenvernichtenden Laune der Politik überlassen wird:
- Die Kernkraft war nur mit massiven Subventionen des Staates und unter Vernachlässigung der Haftung erst ermöglicht worden, bevor die durch Angela Merkel geführte Bundesregierung 2010 einen schlagartigen Ausstieg verkündete.
- "Erneuerbare" Energien, die sich in Deutschland sonst nicht gerechnet hätten und zum Teil mehr Ressourcen verbrauchen als sie erzeugen, wurden mit massiven Subventionen des Staates erst ermöglicht, bevor die vorhersehbaren Probleme zutage traten, die dazu führen, dass die Subventionen zurückgefahren werden sollen.
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5.02.2012, Kommentare (1)
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Michael Miersch schreibt bei achgut.de: "Nun glaubt selbst Fritz Vahrenholt nicht mehr an die Vorhersagen zur Klimaerwärmung"
"Hunderttausende Christen treten alljährlich aus der Kirche aus. Das erregt kaum Aufsehen. Doch wenn ein Bischof vom Glauben abfällt, ist es ein Paukenschlag. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Glauben an die Klimakatastrophe. Nur noch 31 Prozent der Deutschen fürchten sich vor globaler Erwärmung. 2006 waren es noch genau doppelt so viele. Und jetzt verstärkt ein Schwergewicht die Reihen der Ungläubigen. Fritz Vahrenholt, einer der Väter der deutschen Umweltbewegung, vertraut den Vorhersagen des Weltklimarats (IPCC) nicht mehr. Und auch nicht den Szenarien des Potsdam Instituts, das Kanzlerin und Umweltminister berät und seit Jahren den Klimaalarm ausruft.
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31.01.2012, Kommentare (1)
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Michael Miersch berichtet bei der Achse des Guten über die Veröffentlichung des Buches "Die kalte Sonne" von Fritz Vahrenholt, dem ehemaligen Umweltsenator in Hamburg und laut Focus ein "Umweltschutz-Vordenker".
Miersch dazu: "Fritz Vahrenholt schrieb ein Standardwerk der frühen Umweltschutzbewegung, war der bekannteste grüne Sozialdemokrat und leitet heute eine Firma, die Milliarden in erneuerbare Energien investiert. Nun glaubt selbst er nicht mehr an die Vorhersagen des IPCC und des Potsdam Instituts zur Klimaerwärmung."
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25.01.2012, Kommentare (1)
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Man kann der Heinrich-Böll-Stiftung das Verdienst nicht hoch genug anrechnen, mit dem Sammelband "Braune Ökologen" auf die rechts-nationalistische Unterwanderung der Umweltbewegung aufmerksam zu machen. In mehreren Beiträgen erfährt man hier Bekanntes, aber auch Neues über die "braunen" Wurzeln der Umweltbewegung, die romantische Verklärung der Einheit von Mensch und Natur und den daraus abgeleiteten Fortschrittspessimismus.
Für die heutige Umweltbewegung ist die inhaltliche Nähe rechter Ideologen zu den Kerninhalten ihres ökologischen Weltbildes verständlicherweise ein Problem, zumal, das versuchen die Autoren der Texte zuweilen etwas umständlich zu kaschieren, die Gründe für eine Ablehnung von fossilen Energieträgern, der Gentechnik in der Landwirtschaft und industriellen Argrarmethoden gar nicht so weit voneinander entfernt sind.
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23.01.2012, Kommentieren
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Geht es um die vermeintlich katastrophalen Folgen des anthropogenen Klimawandels, dann werden in aller Regel die ärmsten Länder in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich wird der Zusammenhang von Armut und Klimawandel von Institutionen wie dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) immer wieder als Rechtfertigung für einschneidende Klimaschutzmaßnahmen im Sinne einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen herangezogen. Doch bei näherer Betrachtung dieser Empfehlungen und deren wissenschaftlicher Herleitung zeigen sich eine Reihe logischer Widersprüche, die, ohne die üblichen Studien zur Bewertung der Klimafolgen in ihrer Gänze in Zweifel zu ziehen, genau das Gegenteil dieser Schlussfolgerungen nahe legen. Indur Goklanys verdienstvollen Arbeiten zu diesem Thema ist es zu danken, dass die Probleme der IPCC-Gutachten und anderer Studien zur Abschätzung der Folgen des Klimawandels inzwischen auf der Hand liegen.
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16.01.2012, Kommentieren
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Die Tage der Glühlampe sind gezählt. Noch in diesem Jahr sollen die letzten Birnen aus den Verkaufsregalen verschwinden. Ab September 2012 gehört die 1878 von Thomas Edison erfundene Glühbirne definitiv zur Geschichte. Vorgeschrieben ist dies in der vor drei Jahren revidierten Energieverordnung, mit der automatisch die Vorschriften der EU übernommen wurden.
Im Schweizer Parlament gab das Verbot erstaunlich wenig zu reden. Noch 2008 lehnte es eine Initiative von Jacques Neirynck (CVP, VD) ab, die das rasche und konsequente Aus für die Glühbirne forderte. Bereits zwei Jahre später stimmte das Parlament dem Bundesrat zu und verlangte ein Verbot der «ineffizienten Glühbirnen» in Etappen. Kritische Stimmen verstummten. Einzig die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann erkundigte sich in einer Interpellation nach «möglichen Gefahren für die Bevölkerung».
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16.01.2012, Kommentieren
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Scharlatane haben sich zu allen Zeiten hinter Wort-Ungetümen versteckt. Das soll den normalen Menschenverstand auf Distanz halten. Ein aktuelles Beispiel liefert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) mit seinem Bericht "Welt im Wandel". Es handelt sich laut Autoren um einen "Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation", die wir uns als Ende des "fossilen industriellen Metabolismus" und als "Übergang zur Nachhaltigkeit" vorzustellen haben. Die neue "Weltgesellschaft" soll mit deutschem Know-how verwirklicht werden, und zwar durch "tief greifende Änderungen von Infrastrukturen, Produktionsprozessen, Regulierungssystemen und Lebensstilen". Der Gremiumsvorsitzende Hans Joachim Schellnhuber schlägt deshalb Volksentscheide mit Teilnahmepflicht oder Ombudsleute für die Rechte künftiger Generationen vor. Bundeskanzlerin Merkel bezeichnet Nachhaltigkeit als Leitprinzip der Bundesregierung und fordert die Deutschen auf, "über alle Lebensbereiche hinweg den Nachhaltigkeitsgedanken zu verinnerlichen".
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4.01.2012, Kommentare (4)
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Im Dezember 2011 veröffentlichte Ökowatch eine Rezension von Steffen Hentrich über die Buchneuerscheinung "The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World's Top Climate Expert". Im Nachgang hat die Autorin Donna Lafromboise Ökowatch nun ein ausführliches Interview zum IPCC gegeben.
Ökowatch: Frau Laframboise, Sie nennen das IPCC mit ihrem Buch "einen auf die schiefe Bahn geratenen Teenager". Ist das nicht ein etwas hartes Urteil für eine so angesehene und von vielen als vertrauenswürdig erachtete Institution?
Donna Laframboise: Wenn man einen jungen Menschen als auf die schiefe Bahn geraten bezeichnet, dann bedeutet das, dass die Gesellschaft die Hoffnung auf Besserung noch nicht aufgegeben hat. Insofern bin ich eigentlich gnädig, wenn ich den IPCC mit einem missratenen Teenager vergleiche. Viele Kritiker der Klimawandelindustrie sind da weniger zimperlich. Sie reden von Betrug, arglistiger Täuschung, finanziellem Eigeninteresse und purem Machthunger.
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22.12.2011, Kommentieren
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Von Aktivisten unterwandert, Doktoranden als Autoren: Weltklimarat unter Beschuss
Während in Südafrika 20 000 Aktivisten, Funktionäre und Politiker am Weltklimagipfel über die Weiterführung des Kyoto-Protokolls zur Reduktion der Treibhausgase diskutieren, hält sich die oberste – mit dem Nobelpreis ausgezeichnete – Leitung bedeckt. Würde man Rajendra Pachauri nämlich ernst nehmen, müsste man den Sachstandsbericht – die wissenschaftliche Grundlage des Weltklimarates IPCC – «in den Abfalleimer werfen». Dieses Vorgehen hat der studierte Eisenbahningenieur vor zwei Jahren bei einer Medienkonferenz empfohlen, vorausgesetzt, man könne nachweisen, dass es IPCC-Studien gibt, die nicht in hochrangigen, von unabhängigen Fachexperten begutachteten Journalen erschienen sind.
Genau das hat die kanadische Enthüllungsjournalistin Donna Laframboise getan und im Buch «The Delinquent Teenager» beschrieben. IPCC-Chef Pachauri schweigt – wie immer, wenn die Wahrheit unbequem wird.
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20.12.2011, Kommentieren
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Teenager leben oft unter einer Glasglocke des finanziellen und autoritären Schutzes ihrer Eltern. Ihr Selbstbewusstsein ist häufig nicht das Ergebnis von Leistung, sondern das Resultat der schützenden Hand von Mama und Papa. Großmäuligkeit, Intoleranz und aggressives Verhalten werden von den vor Liebe blinden Eltern als Durchsetzungsstärke interpretiert, Fehler übersehen oder aus Angst vor Gesichtsverlust unter den Tisch gekehrt. Tadel oder gar Bestrafung sind keine Optionen des elterlichen Erziehungsarsenals.
Was hier wie eine maßlose Übertreibung klingt, ist nach Ansicht der Journalistin Donna Laframboise eine reale Umschreibung der Beziehung zwischen der Weltstaatengemeinschaft und ihrem klimawissenschaftlichen Wunschkind, dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).
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18.12.2011, Kommentieren
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Die Ökostadt Masdar befindet sich in der Krise – Schweizer Projekt in Abu Dhabi ist in Gefahr
In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, ob an Silvester 2012 an der Dufourstrasse in Zürich die Korken knallen. Bis Januar hat der dort ansässige Verein Swiss Village Abu Dhabi Association nämlich Zeit, Mieter für 4722 Quadratmeter Büro- und Wohnfläche zu finden. Nicht hier in der Schweiz, sondern in der Ökostadt Masdar, die ausserhalb von Abu Dhabi entstehen soll. Bereits im Juni hat das Bundesamt für Bauten und Logistik entschieden, für die Schweizer Botschaft 1285 Quadratmeter zu reservieren, im Oktober wurde ein Vorvertrag unterzeichnet (siehe Interview), und Mitte November waren die Initiatoren des Swiss Village bei einer Werbetour durch Zürich und Genf noch zuversichtlich, dass mehrere Unternehmer an einem Sitz im grössten Emirat interessiert sein würden. Aktuell sieht die Situation nicht besonders rosig aus. Das bestätigt Nick Beglinger, Präsident des Vereins und oberster Förderer von grünen Technologien in unserem Land. Spätestens im Februar 2012 werde sich herauskristallisieren, ob die Swiss Village Abu Dhabi Association noch eine Zukunft haben wird.
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