Führt Solarzellenproduktion zu höheren "Treibhausgas"-Emissionen? PDF Drucken E-Mail
10.06.2012

Book cover "Green Illusion"Ozzie Zehner, Gastwissenschaftler an der Universität von Berkeley in Kalifornien, hat ein Buch mit dem Titel "Green Illusions" veröffentlicht, in dem er darauf hinweist, dass bei der Solarzellenproduktion mit Hexafluorethan, Stickstofftrifluorid und Schwefelhexafluorid Gase in die Atmosphäre freigesetzt werden, die ein im Vergleich zu Kohlendioxid 12.000-23.000-fach größeres Treibhauspotential aufweisen. Hexafluorethan z.B. verbleibe 10.000 Jahre in der Atmosphäre.

 

Zehner weist außerdem darauf hin, dass die Förderung "erneuerbarer" Energien nicht zu einem geringeren Energieverbrauch in den USA geführt hätten, sondern zu einer steigenden Nachfrage, die zum Bau von zusätzlichen Kraftwerken auf Basis fossiler Brennstoffe geführt hätte.

 

Zur Pressemitteilung

 

Kommentare  

 
# Stefan 2012-06-11 12:48
Wo bleibt bei der Ankündigung dieses Buches denn die "kritische und ideologiefreie Hinterfragung" die auf der Unterseite "Was macht Ökowatch" propagiert wird? Wenn die Zahlen und Behauptungen denn stimmen, in welcher Relation stehen sie zu den Emissionen, die beim Bau und Betrieb eines Kohle-, Gas-, Öl- oder Atomkraftwerks freigesetzt werden? Wenn der letzte Absatz tatsächlich stimmt, ist das eine Besonderheit der USA oder auch bei uns so? Wenn es so ist, sind das kurzfristige Effekte oder dauern sie an?
Über Antworten würde ich mich freuen.
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