Björn Lomborg: Die Antwort der EU auf die globale Erwärmung ist ein teurer Fehler PDF Drucken E-Mail
7.07.2010
Leserbeitrag von Petra Werbinsky


Die Europäische Union will den Klimawandel mit den sogenannten "20-20-20-Zielen" bekämpfen.  Demnach gelten bis zum Jahr 2020 die folgenden europaweiten Vorgaben:


* 20 % weniger Treibhausgasemissionen
* 20 % Anteil an erneuerbaren Energien
* 20 % mehr Energieeffizienz

Der dänische Statistiker und Leiter des Copenhagen Consensus Centre, Björn Lomborg, hält diese Politik für einen teuren und folgenschweren Fehler.  In einem jetzt in der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ erschienenen Artikel erläutert Lomborg, warum.



Denn bis zum Ende dieses Jahrhunderts werden die Hunderte von Milliarden kostenden Programme die globale Erwärmung gerade einmal um ca. 0,05 ° Celsius reduzieren.  Mit einem Bruchteil des investierten Geldes könnten dafür die Zahl der Malaria-Neuinfektionen halbiert, ca. 80 Prozent aller unterernährten Kinder mit wichtigen Nährstoffen versorgt und Millionen von Todesfällen infolge von Tuberkulose verhindert werden.

 

 

Quelle: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/7867422/The-EUs-response-to-global-warming-is-a-costly-mistake.html

 

 

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