Engpässe - Der Bund richtet einen Krisenstab für die Stromversorgung ein PDF Drucken E-Mail
13.02.2012

Hochspannungsleitungen

Die Welt berichtet, dass der Bund einen Krisenstab zur Sicherstellung der Stromversorgung eingerichtet hat, Experten berechnen täglich das Risiko eines Kollapses.

 

Im Artikel werden Probleme aufgezählt, die ein Novum in der Geschichte der bundesrepublikanischen Energieversorgung darstellen:

 

  • Gasengpässe im Süden Deutschlands - Bürger werden aufgefordert, die Heizung niedriger zu drehen
  • In Südfrankreich wurde wegen der ausbleibenden Stromexporte aus Deutschland die höchste Warnstufe ausgerufen und die Bürger aufgefordert, Verbraucher auszuschalten
  • Alte Öl- und Gaskraftwerke müssen wieder hochgefahren werden
  • Netzbetreiber müssen zu hohen Preisen Strom im Ausland kaufen, um einen Systemkollaps zu vermeiden

 

Gleichzeitig versichern Angela Merkel und Norbert Röttgen, dass die Bürger sich "keine Sorgen" zu machen brauchten.

 

Der Kontrast zu den im Bericht aufgezählten Punkten lässt allerdings eher die Erinnerung an längst vergangene Planwirtschaften aufkommen, wo durch Worte die Wirklichkeit gestaltet werden sollte. Selbst wenn ein Systemkollaps mit allen Anstrengungen vermieden werden kann - der Preis ist hoch, den letztendlich der Bürger für die politisch motivierten und kurzsichtigen Entscheidungen der Politiker bezahlen muss.

 

Zum Artikel bei der Welt

 

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