| Abschaltverordnung - 60.000 Euro fürs Stromabschalten |
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| 24.01.2012 |
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von einer „Abschaltverordnung“, die Bundeswirtschaftsminister Rösler erarbeitet hat: „Demnach sollen Industrieunternehmen künftig Geld dafür erhalten, dass ihnen im Notfall der Strom abgestellt werden kann. Wer die Kosten dafür tragen soll, steht auch schon fest.“ Die Kosten trügen die Verbraucher.
Die FAZ schreibt weiter: "Schon bisher hatten die Netzbetreiber die Möglichkeit, freiwillig mit ihren Großkunden wie Alu- und Zinkhütten oder großen Chemieproduzenten Verträge über Schnellabschaltungen („Lastabwurf“) zu treffen, um kritische Situationen im Stromnetz zu vermeiden. Das Gesetz gibt ihnen im Krisenfall auch die Möglichkeit zur Zwangsabschaltung. Allerdings gestalteten sich die Verhandlungen über Preise und Konditionen schwierig. Die Festlegung von Beträgen und Details in der Verordnung, die jetzt in der Regierung abgestimmt wird, würde die Netzbetreiber und ihre Kunden künftig von Verhandlungen über die Konditionen für Lieferunterbrechungen entbinden. Damit sollten die Netzbetreiber auch keine Probleme haben, diese Zusatzkosten von der Regulierungsbehörde anerkannt zu bekommen.“
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