| Der WDR und das Klima – “Schlimmer als zunächst befürchtet.” |
|
|
|
| 5.12.2011 |
Autorenbeitrag von Rudolf Kipp
Mittlerweile kennen wir das Spiel zu Genüge. Immer wenn sich die Umweltdiplomaten der Länder zu ihrem alljährlichen Treffen, der Weltklimakonferenz, einfinden, überschlagen sich Presse und Medien in der Berichterstattung über reale, gefühlte und möglicherweise in der Zukunft zu erwartende Katastrophen. Man kann sich als Außenstehender mittlerweile bildlich die endlos langen Redaktionskonferenzen vorstellen, in denen diskutiert wird, welche Umweltphänomene man als nächstes dem Klimawandel in die Schuhe schieben kann.
Nur, worüber man aktuell berichten soll, um die eigenen Bürger wieder einmal in vorweihnachtliche Klimakrisen-Stimmung zu versetzen, scheint allen Beteiligten zunehmend Kopfschmerzen zu bereiten. Das mag zum einen daran liegen, dass durch das jahrelange mediale Dauerfeuer inzwischen beim Medienkonsumenten ein gewisser Abstumpfungsprozess eingetreten ist. Aber sicher spielt auch eine große Rolle, dass die Natur eben auch ihren Beitrag zum Drehbuch des Schreckens zu leisten hat. Und diese nimmt die ihr zugewiesene Rolle als Stichwortgeber für das Weltuntergangs-Schauspiel offensichtlich momentan nicht besonders ernst.
|








http://oekowatch.org/index.php/de/oekowatch-blog/diskussionsregeln
Please adhere to our discussion rules:
http://oekowatch.org/index.php/en/articles/discussion-rules