BASF beantragt Lebensmittelzulassung für "Genkartoffel" PDF Drucken E-Mail
31.10.2011

n-tv berichtet, dass BASF die Lebensmittelzulassung für die gentechnisch veränderte Kartoffelsorte "Fortuna" beantragt hat, die gegen Kraut- und Knollenfäule resistent sein und "extra lange Pommes" ermöglichen soll.

 

Zum Artikel bei n-tv

 

Kommentare  

 
# Jochen Reimar 2011-11-01 12:30
Der Erreger der Kraut- und Knollenfäule gelangte in den 40er Jahren des 19, Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa. Dort verursachte er u.a. die Große Hungersnot in Irland, die ca. 1 Mio. Tote forderte und zudem zur größten Auswanderungswelle aus Irland führte.
Wenn man also resistente Sorten züchten kann, ist das sehr zu begrüßen. Ernteausfälle braucht kein Mensch! Der Einsatz von Fungiziden kann dadurch auch stark reduziert werden, was zu begrüßen ist.
Sowohl die Krankheitserreger als auch die genveränderte Pflanze sind nicht einheimisch, daher ist die Auswirkung auf die heimische Pflanzen- und Tierwelt überschaubar.
Und: Ich würde solche Pommes essen, würde es indes aber bevorzugen, diese Kartoffeln zu Kloßmasse zu reiben, aber das ist von nachrangiger Bedeutung...
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