| Professor Knut Löschke: „Wir sägen gerade den Ast ab, auf dem wir sitzen“ |
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| 10.03.2011 |
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Knut Löschke studierte Festkörperphysik (zwei Promotionen) und arbeitete bis 1986 in Forschung und Lehre. Er gründete die PC-Ware AG und baute sie zu einem europäischen IT-Unternehmen aus (bis 2009). Heute ist er Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Leipzig, Aufsichtsrat der Deutsche Bahn AG und Vorstand der Softline AG. Im Interview mit der Zeitschrift Smart Investor kritisiert er die gegenwärtige Klimapolitik als auf Vermutungen basierenden, ökonomischen Irrweg. In dem Interview heißt es unter anderem:
"Was bezüglich der „Klimahypothese“ heute passiert, ist, dass aufgrund von bloßen Vermutungen gravierende und weitreichende Schlussfolgerungen gezogen werden. Das ist Religion, keine Wissenschaft. Es gibt mindestens ebenso viele und gut begründete Hypothesen zur Klimadynamik, die ganz andere Schlussfolgerungen zulassen. Nur interessanterweise werden die massiv niedergemacht – wohl weil sie nicht ins Konzept der neuen politischen Klasse der „Weltretter“ passen. Da ist Propaganda, Manipulation bis hin zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Demagogie festzustellen. Als „gelernter DDR-Bürger“ habe ich diesbezüglich gerade ein grandioses Déjà-vu-Erlebnis.
Löschke: „Klimarettung“ – was absoluter Quatsch ist – und die Diskussion über Energiesysteme und Energiepolitik – was absolut notwendig ist – werden leider in einen Topf geworfen und zu einem formlosen Brei zusammengerührt. Außerdem wird Umweltschutz mit „Klimaschutz“ vermengt, was wiederum nur der richtigen Idee des Umweltschutzes schadet. Nicht nur die Deutsche Bahn, sondern sehr viele große Energieverbraucher müssen sich dem Thema „Energie“ unbedingt stellen. Aber nicht im Zusammenhang mit „Klima“, sondern im Zusammenhang mit Ökonomie und Umweltschutz."
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