| Gérard Bökenkamp: Nahrungsmittelpreise: Biosprit und Cantillon-Effekt |
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| 16.02.2011 |
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Gérard Bökenkamp schreibt auf dem Blog des Liberalen Instituts: "Die Nahrungsmittelpreise steigen und natürlich sind in einer breiten öffentlichen Wahrnehmung wie an allen Übeln dieser Welt wieder einmal und allein die bösen Spekulanten schuld. DIE ZEIT macht hingegen darauf aufmerksam, dass die Spekulation den aktuellen Preisanstieg nicht erklären kann. Zum einen können Spekulanten mit der Wette auf steigende Preise nur Geld verdienen, wenn die Preise tatsächlich steigen, also tatsächlich ein Trend zu höheren Preisen vorhanden ist. Zum anderen weisen die Zukunftskontrakte an den Rohstoffbörsen eher darauf hin, dass die Anleger auf fallende Preise setzen. Der Autor des Beitrages spricht einen anderen wichtigen Faktor bei der Verknappung von Nahrungsmitteln an: Die Produktion von Biosprit. Der Ölpreis und die Preise für Getreide und Zucker steigen gemeinsam an. Wenn der Preis für Erdöl besonders stark steigt, dann lohnt es sich Getreide und Zucker zu Biosprit zu verarbeiten. Einen wichtigen Faktor lässt der Beitrag jedoch außen vor: Die Politik des billigen Geldes."
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