| Dirk Maxeiner über Wetter und Klima 2010 |
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| 6.01.2011 |
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Dirk Maxeiner schreibt auf der Achse des Guten: "War 2010 das „wärmste Jahr aller Zeiten“, wie es diverse Medien vermeldeten? Natürlich nicht. Es gab erdgeschichtlich schon sehr viel wärmere Zeiten als heute (besonders ganz am Anfang als die Erdkruste noch brodelte...). Gemeint war wohl eher das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber auch das ist eher unwahrscheinlich. Die meisten Institute, die die globale Durchschnittstemperatur ermitteln, gehen davon aus, dass es zwar eines der wärmsten in der jüngeren Vergangenheit war, aber keinen neuen Rekord markierte. Als die genauesten Messungen gelten die Satellitenangaben der University of Alabama in Huntsville (UAH), nach denen der Rekord von 1998 nicht geknackt wurde. Das Institute for Space Studies der US-Raumfahrtagentur Nasa unter dem einschlägig als Klimakatastrophisten bekannten James Hansen sieht den Rekord gebrochen, tendiert aber traditionell zu etwas höheren Werten. 1998 stand unter dem Eindruck eines ausgeprägten El Niño, bei dem sich der pazifische Ozean stark erwärmt. Das gleiche gilt für 2010, in das ebenfalls die Ausläufer eines El Niño hereinreichten. Die zyklische Meereserwärmung ist ein natürliches Phänomen und hat nichts mit der globalen Erwärmung zu tun.
Im Grunde ist die Auseinandersetzung um das wärmste Jahr aber ein Streit um des Kaisers Bart, denn es geht meist um Unterschiede von wenigen hunderdstel Grad, die unterhalb der Messungenauigkeit liegen."
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