Bürger spenden eher für Greenpeace als für das Lepra-Hilfswerk PDF Drucken E-Mail
Eingestellt von: ökowatch   
6.10.2010

Die Spendeneinnahmen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) in Würzburg sinken seit Jahren.  So hat das Hilfswerk im vergangenen Jahr fünf Millionen Euro weniger eingenommen als noch 2002.  DAHW-Sprecher Jochen Hövekenmeier erklärt das damit, dass Lepra und Tuberkulose „nicht gerade modern“ seien.  Viele Leute würden eher für Organisationen wie Greenpeace spenden, die mit spektakulären Aktionen in die Schlagzeilen gelangten.  „Das ist greifbar, da machen viele Leute mit, gehen dann nach Hause und spenden der Organisation etwas“, sagte Hövekenmeier laut Bericht der Bild-Zeitung.

 

Quelle: http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/dpa/2010/10/05/leprahilfswerk-seit-jahren-weniger-spenden.html

 

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