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Ökowatch verschickt Anfrage an Vertragspartner von Sinar Mas |
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Eingestellt von: ökowatch
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24.08.2010 |
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Ökowatch hat heute ein Schreiben an die Unternehmen geschickt, die von Greenpeace in einem Bericht vom Juli 2010 aufgefordert worden waren, die Lieferbeziehungen zum Unternehmen Sinar Mas zu kündigen.
Hier ein Auszug aus dem Schreiben:
"Wir hatten Ihrem Unternehmen im Mai einen Fragebogen zum Thema CSR geschickt, in dem unter anderem die Frage gestellt wurde, ob Ihr Unternehmen schon einmal Druck von Nichtregierungsorganisationen ausgesetzt war.
Nun wird Ihr Unternehmen im Greenpeace-Bericht "How Sinar Mas is pulping the planet" aufgefordert, die Lieferbeziehungen zum Unternehmen Sinar Mas zu kündigen.
Ökowatch hat diese Greenpeace-Kampagne unter Beobachtung gestellt und eine internationale Pressemitteilung dazu verschickt.
Dabei werden folgende Punkte in den Fokus gerückt:
- Sind die Vorwürfe zutreffend und können belegt werden?
- Wird den genannten Unternehmen Zeit für die Prüfung der Vorwürfe gegeben?
- Werden die Vorwürfe durch die genannten Unternehmen geprüft, bevor eine Kündigung der Lieferverträge in Betracht gezogen wird? Oder reicht die Gefahr einer Imageschädigung schon aus, um Lieferverträge zu kündigen oder auf bestimmte Produktbestandteile wie Palmöl zu verzichten?
Ökowatch liegen für eine abschließende Beurteilung noch nicht genügend Informationen vor, wie belastbar die jeweils von Sinar Mas und Greenpeace vorgelegten Informationen sind. Uns interessiert aber der Prozess, wie Sie als betroffenes Unternehmen mit dem Thema generell und mit dieser Situation im speziellen umgehen.
Wir möchten Sie deshalb noch einmal um Beantwortung des Fragebogens bitten, falls noch nicht geschehen. Weiterhin bitten wir um eine Information, wie mit der aktuellen Forderung von Greenpeace in Ihrem Unternehmen umgegangen wird."
Der jeweilige Rücklauf der Unternehmen wird zusammen mit den Fragebogenergebnissen bei Ökowatch veröffentlicht.
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