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17.05.2012, Kommentare (2)
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"Sinnloses Surfen im Internet zerstört Umwelt" ist der Aufmacher eines Beitrags über die Kohlendioxidemissionen der Internetnutzung. Schon eine einzige Suche nach "Chuck Norris" verursache soviel CO2 wie ein Auto, das 7,5 Zentimeter fährt.
"Sinnlos" ist dabei zuallererst eine zutiefst subjektive Einschätzung des Journalisten, der den Text verfasst hat, den wiederum der Autor dieser Zeilen für ziemlich sinnlos halten könnte.
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17.05.2012, Kommentare (3)
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Leserbeitrag von Rainer Küper
Elektromobilität hat eine alles bestimmende Systemschwäche, die alle Akteure mit Fachwissen kennen: Der Energiespeicher, die Batterie, der Akkumulator. Seit vielen Jahrzehnten laufen weltweit Forschungen, die Speicherprozesse zu verbessern. Kleine Verbesserungen reichen nicht aus. Der Energiespeicher muss mindestens um den Faktor 20 besser werden, als er heute ist. Die zündende Idee fehlt immer noch. Selbst Regierungen und Parteivorsitzende müssten erkennen können, dass elektrochemische Prozesse zur Speicherung elektrischer Energie nicht so einfach manipulierbar sind wie die Bevölkerung. Der Weg bis zu einer halbwegs effizienten Elektromobilität ist noch lang.
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16.05.2012, Kommentieren
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Die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energieträger wird häufig mit industriepolitischen Argumenten begründet. Deutsche Hersteller würden durch die einheimischen Förderungen einen Markt bekommen, der sich dann leicht auf den Weltmarkt ausdehnen ließe. Diese Argumentation widerspricht jedoch jeglicher ökonomischer Logik, da es in einer Volkswirtschaft nicht darauf ankommt, möglichst viel auf dem Weltmarkt zu verkaufen, sondern Einkommen und Konsum der Bürger zu erhöhen. Schließlich bedeutet ein ständiger Exportüberschuss eines Landes, dass die Bürger dauerhaft nur einen Teil ihres Einkommens auch konsumieren können, mit den restlichen Kapitalexporten aber den Verbrauch in anderen Ländern finanzieren. Das muss nicht immer ein Nachteil sein, kann damit doch ein langfristiger Vermögensaufbau verbunden sein, sollte aber keine dauerhafte Zielsetzung der Industriepolitik sein, schon gar nicht, wenn dies nur dadurch erreicht wird, dass die Wirtschaftlichkeit der Exportindustrie allein auf Subventionen basiert.
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15.05.2012, Kommentieren
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Daniel Ben-Ami schreibt bei Novo-Argumente über das Bevölkerungswachstum und die neo-malthusianischen Befürchtungen, die sich noch immer als falsch herausgestellt haben:
"Je näher wir dem Zeitpunkt rücken, an dem mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde leben werden, desto mehr scheinen auch die Befürchtungen darüber zu wachsen. Weltweit und insbesondere in Deutschland war die Angst darüber schon lange vor dem 31. Oktober (dem prognostiziertem Datum des Überschreitens dieser psychologisch wichtigen Grenze) zu spüren. Statt dieses historische Ereignis zu feiern, was eigentlich angemessen wäre, wird es überwiegend mit Sorge erwartet."
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14.05.2012, Kommentieren
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Die Zahl der Völker geht dramatisch zurück – Parasiten und Insektizide setzen der Honigbiene zu
Es ist ein leiser Tod, in den die Bienen gehen. Erst im Frühjahr fällt den Imkern auf, dass ihre fleissigen Helfer nicht mehr da sind. Einige Honigbienen liegen tot im Stock, doch die grosse Mehrheit hat das Weite gesucht. «Es ist nicht so, dass die Arbeiterinnen Brut und Königin im Stich lassen; eine Palastrevolution sieht anders aus», sagt John Miller, der in zweiter Generation die Miller Honey Farms in Gackle, North Dakota, führt und Herr über eine halbe Milliarde Bienen ist. Die Bienen würden den Stock freiwillig verlassen und in den Selbsttod fliegen – «weshalb das so ist, wissen wir nicht».
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4.05.2012, Kommentieren
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Laut taz wird in dem Dokumentarfilm "Raising Resistance" über den Kampf von Kleinbauern gegen den Soja-Boom berichtet. Es wird nicht an dramatischen Tönen gespart:
Das "modelo sojero", das "Modell Soja", ist einer der wichtigsten landwirtschaftlichen Trends der letzten Jahrzehnte. Immer größere Flächen vor allem in Lateinamerika werden extensiv mit Soja bebaut, dagegen haben die traditionellen Kleinbauern, die Campesinos und Campesinas, nichts zu setzen. Sie bauen weiter ihre Erdnüsse an, während die Giftschwaden der Pestizide von den Sojaplantagen herüberwehen und ihre Kinder erblinden lassen.
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26.04.2012, Kommentieren
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Die "Hannover Zeitung" berichtet über eine Studie des Institutes der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dass die Finanzierung der Energiewende hauptsächlich Geringverdiener belastet.
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23.04.2012, Kommentieren
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Today environmental organizations around the globe are celebrating Earth Day.
In his article "Celebrating Earth Day: Is Another Half-Acid Apocalypse On the Way?" Patrick Michaels takes a look at the track record of environmental forecasts.
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