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1.02.2012, Add comment
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Leserbeitrag von Zettel
Seit mehr als zehn Jahren steigt die globale Temperatur nicht mehr, während die CO2-Konzentration in der Atmosphäre Jahr für Jahr zunimmt.
Jetzt kann man sich bei der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), einer Behörde der US-Regierung, die Daten einschließlich des kompletten Jahres 2011 ansehen. Es gibt dort (auf der Startseite etwas nach unten scrollen) eine Tabelle, in der die Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel für die Jahre 2001 bis 2011 tabellarisch aufgelistet sind.
Mit einer Abweichung von + 0,51° Celsius war 2011 das zweitkälteste Jahr dieser Zeitspanne! Nur 2008 war es noch minimal (um 0,01 Grad) kälter. Ein Anstieg ist von 2001 bis 2011 nicht einmal in der Tendenz zu erkennen.
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31.01.2012, Add comment
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Michael Miersch berichtet bei der Achse des Guten über die Veröffentlichung des Buches "Die kalte Sonne" von Fritz Vahrenholt, dem ehemaligen Umweltsenator in Hamburg und laut Focus ein "Umweltschutz-Vordenker".
Miersch dazu: "Fritz Vahrenholt schrieb ein Standardwerk der frühen Umweltschutzbewegung, war der bekannteste grüne Sozialdemokrat und leitet heute eine Firma, die Milliarden in erneuerbare Energien investiert. Nun glaubt selbst er nicht mehr an die Vorhersagen des IPCC und des Potsdam Instituts zur Klimaerwärmung."
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27.01.2012, Add comment
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Der Stern berichtet von einer kippenden Stimmung gegen Solaranlagen. Wirtschafts- und Verbraucherverbände und Teile der Regierungskoalition seien der Ansicht, dass die Förderung des Sonnenstroms zunehmend aus dem Ruder laufe.
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27.01.2012, Add comment
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Die Welt kritisiert die unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen beim Bau von Solarpaneelen auf Schuldächern. Diese Stromerzeuger hätten, so Maxeiner und Miersch, die Autoren des Artikels, „jedoch einen kleinen Nachteil: Die Feuerwehr kann sie im Brandfall nicht löschen.“
„Löscht die Feuerwehr die Solaranlage mit Wasser, leitet es und setzt alles unter Strom - die Retter und die Bewohner eingeschlossen. Der Einsatz von Schaum bringt nicht viel, weil er von der Schmutz abweisenden Beschichtung abrutscht. Und die noch schlechtere Nachricht: Die Anlagen sind nicht abschaltbar. Auch die Leitung zwischen den Modulen und dem Wechselrichter steht - selbst bei gezogener Hauptsicherung - weiter unter Strom.
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27.01.2012, Add comment
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Günter Ederer hat in der Fuldaer Zeitung einen Artikel zum Thema "Solarenergie in Deutschland" veröffentlicht. Sein Tenor: Sonnenstrom in Deutschland zu erzeugen sei so sinnvoll, wie Ananas in Alaska zu züchten.
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25.01.2012, Comments (1)
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Man kann der Heinrich-Böll-Stiftung das Verdienst nicht hoch genug anrechnen, mit dem Sammelband "Braune Ökologen" auf die rechts-nationalistische Unterwanderung der Umweltbewegung aufmerksam zu machen. In mehreren Beiträgen erfährt man hier Bekanntes, aber auch Neues über die "braunen" Wurzeln der Umweltbewegung, die romantische Verklärung der Einheit von Mensch und Natur und den daraus abgeleiteten Fortschrittspessimismus.
Für die heutige Umweltbewegung ist die inhaltliche Nähe rechter Ideologen zu den Kerninhalten ihres ökologischen Weltbildes verständlicherweise ein Problem, zumal, das versuchen die Autoren der Texte zuweilen etwas umständlich zu kaschieren, die Gründe für eine Ablehnung von fossilen Energieträgern, der Gentechnik in der Landwirtschaft und industriellen Argrarmethoden gar nicht so weit voneinander entfernt sind.
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24.01.2012, Add comment
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Japan wird ab April ohne Atomstrom sein, berichtet die taz. Aufgrund eines Stresstestes der japanischen Atomkraftwerke liefern derzeit lediglich 5 der 54 Kraftwerke Strom. Eine routinemäßige Wartung der letzen fünf Kraftwerke führt dazu, dass auch diese im April vom Netz genommen werden.
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24.01.2012, Add comment
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von einer „Abschaltverordnung“, die Bundeswirtschaftsminister Rösler erarbeitet hat: „Demnach sollen Industrieunternehmen künftig Geld dafür erhalten, dass ihnen im Notfall der Strom abgestellt werden kann. Wer die Kosten dafür tragen soll, steht auch schon fest.“ Die Kosten trügen die Verbraucher.
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23.01.2012, Comments (1)
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Im Wegweiser Mobilität des ADAC wurde ein erhellender Beitrag von Claus Christoph Eicher zu den Umweltzonen veröffentlicht: "Seit vier Jahren gibt es bei uns Umweltzonen. Gebracht haben sie nichts – außer viel Ärger beim Bürger und Wertvernichtung beim Auto."
Im Artikel wird Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, zitiert: "Längst gibt es große Zweifel an der Wirksamkeit von Umweltzonen. Ein klarer Rückgang von Luftschadstoffen konnte noch in keiner Stadt nachgewiesen werden. Deutlich zugenommen habe dagegen die „wuchernde Bürokratie."
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23.01.2012, Add comment
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Geht es um die vermeintlich katastrophalen Folgen des anthropogenen Klimawandels, dann werden in aller Regel die ärmsten Länder in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich wird der Zusammenhang von Armut und Klimawandel von Institutionen wie dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) immer wieder als Rechtfertigung für einschneidende Klimaschutzmaßnahmen im Sinne einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen herangezogen. Doch bei näherer Betrachtung dieser Empfehlungen und deren wissenschaftlicher Herleitung zeigen sich eine Reihe logischer Widersprüche, die, ohne die üblichen Studien zur Bewertung der Klimafolgen in ihrer Gänze in Zweifel zu ziehen, genau das Gegenteil dieser Schlussfolgerungen nahe legen. Indur Goklanys verdienstvollen Arbeiten zu diesem Thema ist es zu danken, dass die Probleme der IPCC-Gutachten und anderer Studien zur Abschätzung der Folgen des Klimawandels inzwischen auf der Hand liegen.
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